Ausgabe 10 / 2012

Editorial

Markenpiraterie: Stihl fordert „konsequentes Durchgreifen von Polizei und Justiz“

15.05.2012

Uhren, Kameras, Designermöbel, Medikamente, Software, Zigaretten, Jeans ... es gibt fast kein Produkt mehr, das nicht gefälscht wird. Allein in Deutschland entsteht so ein wirtschaftlicher Schaden von über 25 Milliarden Euro jährlich! In einer Radioreportage vom 25. April sprach der deutsche Kettensägen-Unternehmer Rüdiger Stihl sogar von 100 Milliarden Euro an volkswirtschaftlichem Schaden für Deutschland.

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Werkschutz

Abhörschutz in der Rohbauphase

15.05.2012

Problemfall: Das Thema "Abhören" erinnert regelmäßig an die guten alten Agentenfilme. Dennoch ist es auch lange nach der Zeit des kalten Krieges noch immer allgegenwärtig. Dabei geht es nicht nur um die Informationssammlung ausländischer Geheimdienste, die ihre Arbeit mit höchstem technischen Know-how und den entsprechenden Mitteln durchführen, sondern auch um die klassische Industriespionage bei Mitbewerbern.

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Werkschutz

Selbst bei 20 cm Stahlbeton keine Einbruchhemmung

15.05.2012

Problemfall: Immer wieder wird über Sinn und Zweck hoher Widerstandsklassen gerade bei einbruchhemmenden Bauteilen diskutiert. Ein fast filmreifer Coup in Berlin im April dieses Jahres zeigt auf eindrucksvoller Art, dass bei allem Abwägen zwei Aspekte nicht vergessen werden dürfen: die Ganzheitlichkeit der Sicherheitskonzepte auf der einen und der kritische Umgang mit den Klassifizierungsnormen auf der anderen Seite. Im vorliegenden Fall haben Einbrecher die Schwachstellen im Sicherheitskonzept des Juweliergeschäfts gnadenlos ausgenutzt, indem sie sie prinzipiell in ihre Überlegungen einbezogen. Anhand des Tathergangs zeigt der Sicherheits-Berater im Folgenden mögliche Maßnahmen zum Schutz gegen derartige Übergriffe auf:

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Brandschutz

Gibt es „schwerentflammbare“ Möbel?

15.05.2012

Um es gleich vorwegzunehmen: "schwerentflammbare" Möbel gibt es nicht – wohl aber Möbel, deren Brandverhalten entsprechend bewertet wurde. Die in der Überschrift gestellte Frage hört der Sicherheits-Berater immer dann, wenn es darum geht, dass Leser Möbel in einen Flur stellen möchten, der das Kriterium der ausreichenden Breite erfüllt (s. hierzu Sicherheits-Berater 17/2010).

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Brandschutz

Kreativität bei der Evakuierung gefragt

15.05.2012

In vielen Unternehmen orientiert sich der Schutz an den erwachsenen Mitarbeitern, Besuchern und sonstigen Personen mit und ohne körperliche Gebrechen, die sich im Gebäude und damit im Verantwortungsbereich des Unternehmens aufhalten. Schulungen zum Brandschutz oder zur Räumung von Gebäuden sind mehr oder weniger etabliert. Gerne vernachlässigt werden jedoch Nebeneinrichtungen der Unternehmen wie z.B. Kindertagesstätten. Sie sind oftmals baulich eng verknüpft mit dem Arbeitsplatz der Eltern. Der Sicherheits-Berater kennt Unternehmen, bei denen es zur Mittagszeit vor Kindern wimmelt, weil die Eltern gemeinsam mit ihren Sprösslingen essen. Die unmittelbare Anbindung verführt dazu, dass die gleichen Maßnahmen zur Sicherheit der Kinder ergriffen werden wie für die Mitarbeiter. In einer Gefahrensituation haben dann die Erzieherinnen alle Hände voll zu tun, ihren Sack Flöhe einer geordneten Räumung zuzuführen.

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Ein Beitrag des Informationsdienstes

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