Brandschutz

Brandschutz

Die personengebundene Nachschau

01.07.2015

Problem: Anders als noch vor zehn Jahren werden heute in Produktion und Verwaltung Brandschutzrisiken durch sensorische oder videotechnische Detektionsmaßnahmen unter Kontrolle gehalten. Vielleicht ist das der Grund dafür, dass persönliche Inspektionen in Form von Betriebsbegehungen offenbar immer stiefmütterlicher behandelt werden. Dabei gehört eine persönliche Nachschau und Kontrolle von Brandschutzmaßnahmen durch den Brandschutzbeauftragten oder eine andere, von der Geschäftsführung benannte, sachkundige Person in regelmäßigen Abständen, spätestens jedoch nach einem halben Jahr, immer noch zur zwingend notwendigen Prävention.

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Brandschutz

Harmonisierte Produktnorm für Feuerschutzabschlüsse

01.07.2015

Die Redaktion des Sicherheits-Berater erreichte dieser Tage die Info, dass am 10.7.2015 die harmonisierte europäische Produktnorm zu Feuerschutzabschlüssen – DIN EN 16034 – im Amtsblatt der EU veröffentlicht wird. Ab dem 1.11.2015 gilt die Koexistenzperiode und soll drei Jahre andauern. Ab dem 1.11.2018 dürfen dann nur noch Feuerschutzabschlüsse mit CE-Kennzeichen in den Markt gebracht und eingebaut werden.

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Rauchmeldung unter erschwerten Bedingungen

15.06.2015

Problem: Gebäude mit Klima- und Lüftungsanlagen verstoßen oftmals gegen geltendes Recht. Das ist natürlich eine starke Behauptung – die aber leider für viele der so klimatisierten und belüfteten Gebäude gilt. Denn wenn man die Musterbauordnung in der letzten Fassung (2012) genau interpretiert und den technischen Status quo der Gebäude dagegensetzt, dann kann man tatsächlich nur zu dieser Aussage gelangen. Klärung bietet der §14 MBO, Brandschutz. Dort wird bestimmt, dass eine Ausbreitung von Rauch verhindert werden muss. Zitat: „Bauliche Anlagen sind so anzuordnen, zu errichten, zu ändern und instand zu halten, dass der Entstehung eines Brandes und der Ausbreitung von Feuer und Rauch (Brandausbreitung) vorgebeugt wird und bei einem Brand die Rettung von Menschen und Tieren sowie wirksame Löscharbeiten möglich sind.“

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Brandschutz

Simulationsgeräte für Feuer und Flammen

01.06.2015

Dieser Tage sandte die AISCO Firetrainer GmbH dem Sicherheits-Berater eine Pressemitteilung über ihr 25-jähriges Bestehen – kombiniert mit einem Aktionsangebot zum Kauf von Simulationsgeräten für Brandschutzübungen. Dies nimmt der Sicherheits-Berater gern zum Anlass, einmal auf die vielen Produkte hinzuweisen, mit deren Hilfe sich Brandschutzübungen sicher und anschaulich durchführen lassen. AISCO nimmt für sich in Anspruch, die größte Auswahl an sogenannten Firetrainern (wohl eher Feuerlöschtrainern) und Zusatzprodukten anzubieten. Darunter sind Simulationsgeräte zu verstehen, mit denen sich Brände wirklichkeitsnah erzeugen und zu Übungszwecken auch bekämpfen bzw. löschen lassen. Der "denglische“ Begriff "Firetrainer“ ist übrigens keine Erfindung von AISCO, sondern hat sich (leider) in der Brandschutzbranche als Synonym für Simulationsgeräte weitestgehend durchgesetzt. Ein deutsches Wort wäre einfach nicht professionell genug …

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Brandvorbeugung am Beispiel Recyclingbetrieb

15.05.2015

Problem: In eher regelmäßigen als unregelmäßigen Zeitabstände hört man von Bränden in Recyclingfirmen, bei denen sich Nachlöscheinsätze über mehrere Tage erstrecken und einen beträchtlichen Aufwand an Personal und Material erfordern. Die Brände haben verschiedene Ursachen, doch eine fällt besonders ins Auge: die Selbstentzündung von Kunststoffabfällen. Wie kommt es zu derart "außergewöhnlichen“ Bränden? Wie kann sich Kunststoff von selbst entzünden?

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Ein Beitrag des Informationsdienstes

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