Schwerpunkt: Türverriegelung

Fluchtwege – Safety versus Security

01.05.2012

Die Planung von Fluchtwegen, insbesondere im gewerblichen Bereich, ist eine baurechtliche Forderung, durch deren sorgsame Umsetzung im Gefahrenfall Leben gerettet werden. Der Betrieb eines Gebäudes muss jederzeit sicher sein. Darin befindliche Personen sollen sich mit Hilfe einer funktionierenden Entfluchtung selbst retten können. Wir sprechen also von Personensicherheit, die mit dem Begriff "Safety" beschrieben wird.

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Türen und ihre möglichen Verschlussfunktionen

01.05.2012

Türen sind heutzutage keineswegs einfache Bauprodukte, die aus Stahlblech, Aluminium, Holz oder Kunststoff bestehen und ausschließlich die Öffnungen von Bauwerken und Wänden verschließen. Türen haben sich vor allem im gewerblichen Bereich mittlerweile zu hochkomplexen "Bauprodukten" entwickelt, deren Verschlüsse einer Vielzahl von Anwendungsfällen gerecht werden muss. Daraus folgt, dass Türen nicht mehr ausschließlich vom Architekten, sondern auch von anderen Sachkundigen, vor allem dem Elektroplaner, beplant werden sollten. Während der Architekt sich um die Türengröße, die Zargenart, aber auch den Brand- und Schallschutz kümmert – hier stoßen schon viele an ihre Grenzen – und Feststellanlagen plant, sind elektromechanische Schlösser, Magnet- und Riegelkontakte beim Elektro-Gewerk angesiedelt.

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Elektrische Verriegelung von Flucht und Rettungswegen

01.05.2012

Ein weiteres Beispiel für den Zielkonflikt "Safety vs. Security" ist immer dann gegeben, wenn Türen als Flucht- und Rettungsweg notwendig sind, gleichzeitig aber Sicherheitsanforderungen an diese Ein- und Ausgänge gestellt werden. Besonders wenn dieses beides in eine Richtung (Fluchtweg in einen gesicherten Gebäudeteil) geht. Das beste Beispiel sind Türen zu Treppenhäusern in Tiefgaragen. Je nach Sicherheitskonzept sind diese Türen entweder nicht als Regelzugang vorgesehen, nur für Berechtigte nutzbar oder sogar nur vereinzelt zu durchlaufen.

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Verriegelt und vergittert: Einbruchschutz ist wichtig!

01.05.2012

Im März dieses Jahres mussten Täter erfolglos aus einer Bank abziehen, da sie den Tresorraum trotz enormem Werkzeugaufwand und gegebener "Arbeitszeit" nicht aufbrechen konnten. Dies zeigt, dass ein sinnvoller Mix aus physischen Maßnahmen, verbunden mit intelligenten Detektionssystemen, durchaus seine Berechtigung hat. Schaut man sich allerdings die aktuelle Normung auf dem Gebiet des Einbruchschutzes an (der Sicherheits-Berater informierte darüber), fragen sich alle Beteiligten:

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Zutrittskontrolltechnik und Feuerschutz

01.05.2012

Faszinierend und erschreckend zugleich ist es, wie leichtfertig mit der Sicherheit beim Brandschutz verfahren wird. Die Rede ist hier von Änderungen, die "im Dienste der Zutrittskontrolle" an Feuerschutzabschlüssen (speziell: Brandschutztüren) vorgenommen werden. Ein klassischer Fehler, der bei Schwachstellenanalysen immer wieder zu beobachten ist, ist der nachträgliche Einbau von Elektrotüröffnern in bauaufsichtlich zugelassenen und baurechtlich notwendigen Feuerschutzabschlüssen. Beispielsweise wird das Fallenschließblech derart verändert, dass die Installation eines Elektrotüröffners möglich ist. Durch diese Manipulation verliert die Türe ihre bauaufsichtliche Zulassung. War diese Zulassung tatsächlich erforderlich, stellt die Veränderung sogar einen Verstoß gegen die Baugenehmigung des gesamten Objektes dar – mit allen daraus folgenden rechtlichen Konsequenzen.

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Ein Beitrag des Informationsdienstes

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