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Wie KI, Daten und Regulierung 2026 die IT prägen

Zum Jahresende geben auch die Spezialisten für “Automation, Observability, Mainframe” von BMC Software eine Prognosen für 2026 zu den Themen Künstliche Intelligenz (KI), Daten und Regulierung ab:

     

  • Das KI-Rennen wird sich von der Maxime “größer ist besser” hin zu einem zweckmäßigen Ansatz verändern
    Die aktuelle KI-Landschaft ist extrem ineffizient, vergleichbar damit, einen Vorschlaghammer zu benutzen, um eine Walnuss zu knacken. Im Jahr 2026 wird das KI-Rennen um das größte, “beste” allgemeine Sprachmodell (LLM) verlangsamen, da die Kosten steigen, die Erträge abnehmen und Führungskräfte den ROI genau prüfen. Die Zukunft liegt im messbaren Wert. Wir werden eine stärkere Fokussierung auf kleine, branchenspezifische Sprachmodelle sehen, die für bestimmte Industrien oder Anwendungsfälle trainiert werden und echten Mehrwert zum richtigen Preis liefern können.
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  • Daten-Operationalisierung bringt digitale Zwillinge für Daten
    Seit 20 Jahren waren Daten etwas, das man in einem Quartalsbericht betrachtete. Heute werden sie als Kernbestandteil von Produkten operationalisiert oder können selbst das Produkt sein. Die zugrunde liegende Datenumgebung ist jedoch ein komplexes Netz versteckter Abhängigkeiten, das in vielen Organisationen leicht gestört werden kann. Da Unternehmen IT-Resilienz zunehmend in den Mittelpunkt stellen, werden 2026 mehr von ihnen in digitale Echtzeit-Zwillinge ihrer Datenökosysteme investieren – nicht um die Daten selbst zu überwachen, sondern um das komplexe Geflecht an Daten-Pipelines zu steuern, das alles miteinander verbindet.
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  • KI wird IT und Engineering umgestalten und eine große Talentlücke hinterlassen
    Die traditionelle Softwareentwicklung hat sich mit dem Aufstieg KI-gestützter Entwicklung, wie “Vibe Coding” und KI-Coding-Assistenten, grundlegend verändert. Lange Entwicklungszyklen, die früher in Wochen oder Monaten gemessen wurden, können nun in Stunden oder Tagen abgeschlossen werden. Dies verändert, wen Unternehmen für die Leitung und das Management von Projekten benötigen, mit weniger Bedarf an großen Teams von Junior-Entwicklern. 2026 werden Organisationen “Fusion Teams” aus Senior Software Architects und Experten mit Prozesswissen in ihrem Problemfeld suchen, um die Wirkung von KI zu maximieren, was eine Talentlücke für spezialisierte, erfahrene Rollen schafft.
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  • Regulierung und Geopolitik treiben KI-Lokalisierung und Nachverfolgbarkeit voran
    Nach dem Vorbild von Datenregulierungen wie der DSGVO wird die Prüfung zunehmen, wo KI gehostet wird und wo Daten verarbeitet oder abgeleitet werden. Darüber hinaus steigt generell durch nicht-europäische Open-Source-Modelle der Bedarf an Nachverfolgbarkeit bezüglich Herkunft und Trainingsdaten von KI-Modellen.

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