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Editorial

Homeoffice – ein Dauerbrenner?

Ausgabe 5/2021
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Ausgabe 5/2021
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Liebe Leserinnen und Leser,

als wir uns im Herbst 2020 Gedanken über die Schwerpunkthefte für das Jahr 2021 machten, geisterte recht schnell das Thema Homeoffice durch die Redaktion. Schon damals war absehbar, dass auch in der Post-COVID-Phase etwas übrig bleiben wird von dem, was sich im Jahr 2020 ganz gut etabliert hat.

Das Thema Homeoffice ist aktueller denn je. Es hat sich durch diverse Lockdowns, harte Lockdowns und noch härtere Lockdowns fest etabliert. Die aktuellen Coronazahlen lassen absehen, dass es uns noch ein Weilchen begleiten wird. Mitte des Monats läuft die derzeit gültige SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung aus, die uns das Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Januar beschert hat. Was danach kommt, weiß kein Mensch – zumindest zum Redaktionsschluss nicht.

Es ist jedoch davon auszugehen, dass – auch wenn irgendwann einmal alles wieder gut ist – wir wieder durch die Welt reisen und im Restaurant speisen dürfen und unsere Kinder wieder fröhlich in Kindergärten und Schulen ziehen, dass selbst dann vieles von dem bleiben wird, was sich 2020 etabliert hat. Das nichtendenwollende Dauerprovisorium Homeoffice wird in der Arbeitswelt eine viel stärkere Rolle spielen als in der Prä-COVID-Phase.

Bislang ist nicht absehbar, was aus dem in der Politik derzeit diskutierten Recht auf Homeoffice dauerhaft einmal werden wird und welche Einflüsse sich auf die operative Arbeitswelt ergeben. Viele Firmen, Behörden und Verwaltungen gehen bereits proaktiv dazu über, flexible Nutzungskonzepte für Büroflächen umzusetzen, die nur dann funktionieren, wenn Mitarbeiter zeitlich gestaffelt teils im Homeoffice und teils im Büro arbeiten. Schon 2020 wurde beobachtet, dass Preise für Gewerbeflächen sinken und Preise für Wohnimmobilien weiter steigen. Das hat etwas mit der veränderten Nutzung zu tun, die sich abzeichnet.

Viel stärker werden wir künftig in der Lage sein, unsere beruflichen und privaten Befindlichkeiten unter einen Hut zu bekommen. Wir müssen weniger dienstlich fahren, fliegen oder sonst wie reisen, da wir gelernt haben, Projekte auch Remote per Videokonferenz abzuwickeln. Die Digitalisierung liefert uns die Werkzeuge dazu. Somit liegt dieses Heft klar im Trend und es kann als ein umfassendes, wenn auch nicht erschöpfendes und abschließendes Kompendium zu den verschiedensten Facetten in Bezug auf Sicherheit angesehen werden.

Wir beschäftigen uns folgerichtig mit den informationstechnischen Belangen, mit den Aspekten der Arbeitssicherheit sowie mit den ganz praktischen Fragen bezüglich der richtigen Werkzeuge. Einen großen Beitrag widmen wir dem Thema Homeoffice im Sicherheitskonzept, denn, einmal über das Thema nachgedacht, staunt man, wie viele Themen eines ganzheitlichen Sicherheitskonzeptes hierdurch tangiert werden.

Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre – und wenn sie Ihnen gefällt, erzählen Sie es ruhig weiter.

Schwerpunkte:

Ausgabe 5/2021

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