Nachrichten

BfR verspricht mehr Sicherheit für neuartige Materialien

15.05.2019

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat das Forschungsverbundprojekt InnoMat.Life gestartet. In diesem Projekt sollen zum ersten Mal ganzheitlich Gesundheits- und Umweltrisiken neuartiger (Nano-) Materialien entlang ihres gesamten Lebenszyklus erforscht werden. Im Zentrum der Untersuchungen stehen, so das BfR, neben Nanomaterialien auch Materialien für neuartige Fertigungsverfahren wie den 3D-Druck. "Bisher wurden (Nano-)Materialien in der Sicherheitsforschung vor allem einzeln und außerhalb ihres Verwendungszwecks betrachtet. Das reicht aber nicht aus, da sie in den daraus gefertigten Produkten in vielfältiger Form und in der Regel kombiniert mit anderen Materialien auftreten" sagt der Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. Weitere Einzelheiten auf www.bfr.bund.de oder Kurzlink https://bit.ly/2Wev2WV.


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Motorisierte Verkehrsteilnehmer sichern sich zunehmend

15.05.2019

Sogenannte "Sicherungsquoten" hat die Bundesanstalt für Straßenwesen auf www.bast.de (Kurzlink https://bit.ly/2GYNDB1) veröffentlicht. Diese haben sich bei erwachsenen Pkw-Insassen ebenso wie bei Kindern verbessert: Die Gurtanlegequote stieg 2018 auf 99 Prozent (bei Lkw-Fahrern auf 87 Prozent). Der Anteil motorisierter Zweiradfahrer, die ergänzend zum Helm Schutzbekleidung trugen, lag 2018 laut Bundesanstalt bei 62 Prozent (44 Prozent bei den Beifahrern). 18 Prozent der Fahrradfahrer trugen, vor allem in der Altersklasse sechs bis zehn Jahren, einen Schutzhelm.


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40-Jahresrückblick auf Wirksamkeit von CCTV

15.05.2019

Im Wiley Online Library (onlinelibrary.wiley.com, Kurzlink https://bit.ly/2GWZteM) findet sich eine Studie, die sich dem Zusammenhang von Videoüberwachung (CCTV) und deren Wirksamkeit bei der Verbrechensbekämpfung widmet. Die Wirksamkeit wird als signifikant und mäßig ("modest") beschrieben. Die höchste Wirksamkeit sei in Parkhäusern festzustellen gewesen. Grundlage dieses Ergebnisses ist die Analyse von 80 Studien, die zum Teil bis zu vierzig Jahre zurückliegen.


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"Krisenpräventionsumfrage 2019" des Krisennavigator

15.05.2019

Auf www.krisenstatistik.de findet sich eine Zusammenfassung der Krisenpräventionsumfrage 2019 des Krisennavigator – Institut für Krisenforschung, einem Spin-Off der Universität Kiel. Sie beantwortet Fragen zu Krisenkommunikation, Krisenmanagement und Krisentraining und wurde von der Deutschen Gesellschaft für Krisenmanagement e.V. (DGfKM), dem Berufsverband der Krisenmanager mit Sitz in Hamburg, unterstützt. Die absolute Zahl der Teilnehmer an der Umfrage, die der Direktor des Krisennavigator als "Premium-Stichprobe und ( … ) Glücksfall für die Krisenforschung" bezeichnet und für die Beurteilung der Repräsentativität wichtig ist, nennt diese Zusammenfassung nicht. Die befragten Organisationen sollen, so heißt es, in der Krisenprävention insbesondere auf Medienbeobachtung (81 Prozent), Krisenstäbe (78 Prozent) und Krisenhandbücher (72 Prozent) setzen. Jede zweite Organisation führe regelmä&szli


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Fehlerhafte Meldungen von Fluggastdaten ans BKA

15.05.2019

Die Süddeutsche Zeitung berichtete über die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage "Ausbau der Vorratsdatenspeicherung von Fluggastdaten" (im Original einsehbar auf dipbt.bundestag.de oder Kurzlink https://bit.ly/2VzRiNX). Darin ging es um Fragen rund um die Weiterleitung und Verarbeitung von Fluggastdaten an die deutsche Fluggastdatenzentralstelle des Bundeskriminalamtes zwecks Verbrechensprävention. Weitere Recherchen der Süddeutschen auf Basis dieses Dokuments ergaben, dass offenbar auf jede korrekte Verdachtsmeldung mehr als 400 falsche Treffer kommen, "die anschließend händisch von Beamten wieder aussortiert werden müssen". Es gehe einerseits um Verdächtige, die nicht als solche erkannt würden, und andererseits um Personen, die fälschlicherweise als Verdächtige eingestuft würden. Kurzlink zur Beitrag der Süddeutschen: https://bit.ly/2UWgWrI.


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