Nachrichten

Notrufnummern: Fehlanrufe aus Unwissen plus Missbrauch

01.07.2019

Einem Bericht von NDR1 (www.ndr.de) zufolge beklagt die Elmshorner Polizei den Missbrauch der Notrufnummern 110 und 112. Eingebettet in den Bericht ist auch ein Video mit Aufnahmen aus der Leitstelle Elmshorn in Schleswig-Holstein. Neben dem "klassischen Hosentaschenanruf" (Smartphone wählt vom Besitzer unbeabsichtigt den Notruf) seien dort täglich 80 bis 100 der eingehenden Anrufe keine ernstzunehmenden Notrufe. Dabei gehen Anfragen von Leuten mit persönlichen Problemen oder von redseligen Betrunkenen, aber auch von Personen, die ein Taxi bestellen wollen oder glauben, die Polizei müsse sie nach Hause fahren, ein. Unbelehrbare Wiederholungstäter müssten mit einer Strafanzeige rechnen. Es droht eine Freiheitsstrafe bis zur Dauer eines Jahres (Kurzlink https://bit.ly/2XI8RsX) rechnen.


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Vorsorge- und Sofortmaßnahmen bei langanhaltendem Stromausfall

01.07.2019

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat einen 20-seitige Broschüre "Stromausfall Vorsorge und Selbsthilfe" auf www.bbk.bund.de (Kurzlink https://bit.ly/2XdDF7E) veröffentlicht. Neben den Kapiteln "Stromausfall und Brandschutz" und "Stromausfall und Hochwasser" gibt das BBK auch Tipps zur Anschaffung eines kleinen Stromerzeugers. Deutlich konkreter fallen die Ratschläge des österreichischen Blackoutexperten Herbert Saurugg aus (www.saurugg.net). Abgesehen von den nur in Österreich sinnvollen Tipps (Radiosender Ö3 einschalten) rät er z. B. dazu, alle Elektrogeräte auszuschalten, um Geräte- und Personenschäden bei der Wiederkehr der Stromversorgung vorzubeugen. Er weist darauf hin, dass bei Tiefkühlgeräten irgendwann ein Flüssigkeitsaustritt droht. Oder er beschreibt, wie man schnell eine Ersatztoilette herstellt. Kurzlink: https://bit.ly/2WD0Sfk.


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Deutschland nur auf Platz 22 des Global Peace Index

01.07.2019

Das Institute for Economics & Peace (IEP, www.visionofhumanity.org) mit Sitz in Sydney hat mit seinem Global Peace Index 2019 ein Ranking veröffentlicht, das die Friedfertigkeit von Staaten anzeigt. Deutschland steht darin direkt hinter Ungarn an 22. Stelle in der zweiten Kategorie ("high"). Island führt das Ranking auf Platz 1 in Kategorie 1 ("very high") Island an. Die USA werden in der vorletzten Kategorie ("very low") mit Staaten wie Myanmar, Erithrea oder Iran genannt. Auf den letzten Plätzen ("very low") finden sich Afghanistan und Syrien wieder. Hohe Rüstungsausgaben und – exporte führen in diesem Ranking zu Abwertungen. Kurzlink: https://bit.ly/2MDdbID.


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7,2 Milliarden Euro Produktionsvolumen in Schloss- und Beschlagindustrie

01.07.2019

Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des Fachverbandes Schloss- und Beschlagindustrie (FVSB, www.fvsb.de) wurden alle Vorstandsmitglieder im Rahmen der turnusgemäßen Neuwahlen in ihren Ämtern bestätigt, heißt es in einer Pressemitteilung des FVSB. Dabei habe FVSB-Geschäftsführer Stephan Schmidt auch über die positive Entwicklung im Jahr 2018 berichtet: Die Schloss- und Beschlagindustrie konnte demnach für 2018 ein Produktionsvolumen von 7,2 Milliarden Euro verzeichnen. Für das Jahr 2019 erwartet der FVSB ebenfalls ein Wachstum.


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TeleTrusT gegen Hintertür bei Verschlüsselung von Nachrichten

01.07.2019

Der Bundesverband IT-Sicherheit e.V. (TeleTrusT, www.teletrust.de) argumentiert gegen eine gesetzlich erzwungene Installation von Hintertüren, mit deren Hilfe Behörden Botschaften von Messengerdiensten trotz Verschlüsselung mitlesen könnten. Dies, so heißt es in einer Pressemitteilung, stünde diametral gegen die "No backdoor"-Zusicherung der deutschen IT-Sicherheitsindustrie, die das Vertrauenszeichen "IT Security made in Germany" trage. So seien Berufsgeheimnisträger wie Ärzte, Rechtsanwälte, Journalisten, Steuerberater und Geistliche in ihrer schützenswerten Kommunikation in besonderer Weise betroffen. Zudem könnten bewusst eingebaute Schwachstellen in Software von unbefugten Dritten ausgenutzt werden. Strafverfolgung sei laut TeleTrust auch ohne Schwächung der IT möglich.


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