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+225 % bei DDoS-Angriffen – European-Cyber-Report von Link11

Die Bedrohungslage im Bereich Distributed Denial-of-Service (DDoS) hat sich im ersten Halbjahr 2025 dramatisch verschärft. Laut dem aktuellen European Cyber Report des IT-Sicherheitsanbieters Link11 stieg die Zahl der dokumentierten Angriffe im Link11-Netzwerk um 225 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Neben der schieren Masse haben auch Dauer, Intensität und Raffinesse der Attacken neue Dimensionen erreicht. „Highlights“ aus dem Report:

  • +225 % bei DDoS-Angriffen im Vergleich zum Vorjahr,
  • 438 Terabyte Angriffsvolumen – das entspricht über 7 Jahren Netflix-Streaming in 4K,
  • Zunehmend präzise Layer-7-Angriffe, die legitimen Traffic imitieren (Layer 7 ist die Schicht des OSI-Modells direkt unterhalb der Benutzeroberflächen und oberhalb der anderen sechs Schichten. In dieser Schicht werden Daten so aufbereitet, dass Anwendungen für Endbenutzer sie verwenden können),
  • Politisch motivierte Attacken durch Gruppen wie NoName057(16) auf kritische Infrastrukturen.

Resilienz statt Reaktion gefordert
Die Ergebnisse des Reports zeigen laut Link 11, dass Unternehmen und Institutionen ihre Sicherheitsarchitektur-Infrastrukturen konsequent ausbauen müssen. Nur mit einer Kombination aus intelligenten Resilienzstrategien ließen sich die Folgen wirksam begrenzen. Dazu gehören laut Report:

  • Echtzeit-Monitoring zur frühzeitigen Erkennung von Angriffen,
  • KI-gestützte Abwehrsysteme zur automatisierten Mitigation (Abschwächung, Reduktion),
  • Notfallpläne und Redundanzstrategien für den Ernstfall.

Zu „Cyber Insights – Monthly Attack Digest

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