Euralarm hat eine neue Richtlinie mit dem Titel „Criteria for European Sovereign Cloud“ veröffentlicht. Sie soll Herstellern, Dienstleistern, Systemintegratoren und Endnutzern einen Einblick in die Auswirkungen der Cloud-Souveränität auf Brandschutz- und physische Sicherheitsanwendungen zu geben. Die Veröffentlichung soll einen praktischen Rahmen für die Beurteilung bieten, wann und wie die Anforderungen an die europäische souveräne Cloud anzuwenden sind. Sie spiegelt zudem die zunehmende Bedeutung von digitaler Resilienz, Cybersicherheit und der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften wider. Da Cloud-Technologien in modernen Brandschutz- und Sicherheitssystemen eine immer zentralere Rolle spielen, werden fortschrittliche Dienste wie Ferndiagnose, Alarmweiterleitung, Predictive Maintenance und erweiterte Datenanalyse möglich. Gleichzeitig legen Organisationen, die kritische Infrastrukturen und öffentlich bereitgestellte Dienste verwalten, immer mehr Wert darauf, sensible Daten vor unbefugtem Zugriff aus dem Ausland zu schützen und dabei europäischen Rechtsvorschriften einzuhalten. In der Richtlinie von Euralarm wird erläutert, dass Cloud-Souveränität über den physischen Speicherort der Daten hinausgeht. Es werden fünf sich ergänzende Dimensionen genannt, die Organisationen bei der Auswahl von Cloud-Diensten berücksichtigen sollten: technologische, operative und jurisdiktionelle Souveränität sowie der Speicherort der Daten und die Einhaltung der Rechtsvorschriften. euralarm.org Kurzlink tinyurl.com/4jyev3wh