eMobility – der Weg in eine SICHERE Zukunft

15.03.2020

Liebe Leserinnen und Leser,

interessanterweise wird man in der heutigen, medial geprägten Welt fast ständig mit der e-Mobilität konfrontiert. Politisch gewollt, schießen die Lösungen für Fahrzeuge und deren Antriebssysteme sehr rasant aus dem Boden (oder „aus den Schubladen“). Überall werden Batteriesysteme benötigt, sei es für die Fahrzeuge oder die vielen anderen mobilen Bereiche, worauf wir, angefangen vom Smartphone über Tablets, E-Scooter bis zum E-Bike, eigentlich nicht verzichten möchten. Und hier setzt die Diskussion um Sicherheit an.

Die einen behaupten, von solchen, insbesondere hoch kompakten Akkusystemen gehe nicht größere Gefahr als von anderen Energiesystemen aus. Andere verweisen auf hohe Risiken, welche betrachtet, und welchen, wenn möglich, mit entsprechenden Schutzmaßnahmen begegnet werden muss. Dieser Spagat in der Betrachtung hat zu Verunsicherungen geführt: beim Bauherren, welcher eine zukunftssichere Immobilie auf dem Stand der Technik entwickeln möchte. Beim Gebäudebetreiber, welcher im Rahmen von Umbau, Sanierung oder Erweiterungen konzeptionelle Vorgaben für die Integration z. B. von Ladesäulen in Tiefgaragen wünscht und optimale Vorrüstungen für etwaige technische Entwicklungen bereits berücksichtigen möchte. Aber auch der Nutzer, sei es im gewerblichen oder privaten Umfeld, fragt sich: Gibt es Aspekte, die es bei der Nutzung der heutigen Technologien zu beachten gilt? 

Der Sicherheits-Berater wurde auf das Thema bei einer Sicherheitsmesse von Besuchern auf dem Messestand angesprochen. Fragestellungen nach Verfügbarkeit, Brandschutz, Zugriffsschutz bis hin zum Umwelt- und Klimaschutz kamen zur Sprache. Also haben wir Statistiken gewälzt, aktuelle Gesetzgebungsverfahren studiert, Informationen zu Entwicklungen im baurechtlichen Bereich eingeholt und Firmen auf ihre aktuellen Entwicklungen bei den Brandschutzthemen und dem Energiemanagement angesprochen. Und erste aktuelle Statistiken weisen z. B. bei Elektrofahrzeugen in Teilbereichen höhere Schäden auf. Wobei grundsätzlich festzuhalten ist: Betreibt man eine fundierte Gefährdungsbeurteilung, berücksichtigt diese bereits in frühen Vorplanungsphasen und kontrolliert diese in der Realisierung, hat man wie in vielen anderen Bereichen auch kein höheres Risikopotenzial! Das gilt auch unter der Voraussetzung, dass derzeit das eine oder andere Fachwissen noch nicht umfänglich bekannt ist. 

Nach unserer Kenntnis gibt es noch kein umfassendes Handlungskompendium, welches das Thema eMobility unter dem Aspekt „Chancen und Risiken“ ganzheitlich betrachtet und Hilfestellung im alltäglichen Umgang bei Planung, Umsetzung und Betrieb (bis hin zu Erarbeitung einzelner Lösungsansätze) gibt. Der Sicherheits-Berater hofft also, für den Anfang wichtige Hilfestellungen geben zu können. Und dies z. B. unabhängig von aktuellen Nachhaltigkeitsdiskussionen und Antriebstechnologien. Und vielleicht schaffen es Gesetzgeber, die Immobilienbranche, die Fachberater und -planer bis hin zur Industrie perspektivisch solch ein „Whitepaper“ gemeinsam zu entwickeln. Der Endkunde wird dankbar sein! :::ROCHUS ZALUD:::




Ein Beitrag des Informationsdienstes

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