Ausgabe 10 / 2016

Editorial

Rauchwarnmelder

15.05.2016

Man kann darüber streiten, ob bauliche Sicherheit auch technische Installationen wie Rauchmelder und Brandmeldeanlagen einschließt oder nicht. Brandmeldeanlagen zählen sicher dazu eher als die Rauchwarnmelder (RWM), die jetzt nahezu flächendeckend in allen Bundesländern vorgeschrieben sind (außer in Berlin und Brandenburg) und für die der Vermieter verantwortlich ist.

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Heller Wahnsinn – schwarzer Rauch

15.05.2016

Großbrände brennen zumeist normgerecht. Vor allem Brände, bei denen das Brandgut ein Baumaterial aus aufgeschäumtem Erdöl ist, sogenannte "Expandierte Polystyrole". Jeder kennt Polystyrol. Noch mehr Menschen kennen seinen führenden Markennamen: Styropor. Millionen Tonnen davon sind in deutschen Häusern und nicht nur dort als Wärmedämmung verbaut. Und es wird aufgrund einer geradezu unverantwortlichen Wärmeschutzverordnung immer häufiger eingesetzt. Das Asbest der Zukunft! Fassaden und Dächer werden damit gedämmt. Wenn man sich mit dem Material genauer befasst, dann wünscht man sich, in einem so gefährlich aufbereiteten Gebäude lieber nicht arbeiten oder wohnen zu müssen. Auf jeden Fall sollte man den Fluchtweg gut kennen …

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Multifunktion bei Türen – alles im Lot mit der Planung?

15.05.2016

Für die meisten Nutzer ist eine Tür nichts weiter als eine  Verschlussmöglichkeit für eine Öffnung in einer Wand. Regen, Kälte, Wärme, Wind, Lärm, Einbrecher und ggf. auch Feuer und Rauch sollen mit ihrer Hilfe außen vor bleiben. Die Funktionalität? Sie muss sich nur öffnen und (ver-)schließen lassen. Der Rest ist Geschmackssache – die Qual bei der Auswahl der vielen Designs dürfte für die meisten Hausbesitzer im Vordergrund stehen.

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Austausch von Feuerschutztüren nicht immer zwingend notwendig

15.05.2016

In einem aktuellen Projekt konnten die Sicherheitsberater der von zur Mühlen‘sche GmbH bei einem Kunden den Austausch von fast 40 Treppenhaustüren in T30RS-Qualität abwenden. Was war der Status? Ein bis dato als Unternehmenssitz genutztes Gebäude wurde durch den bisherigen Eigentümer/Nutzer leergezogen und die technische Ausstattung der Türen komplett zurückgebaut. Dies betraf auch die Fluchttüröffner, Fallenschlösser und Überwachungskontakte an den Türen. Zur Verdeutlichung: Das neue Nutzungskonzept machte die technische Sicherheitsausstattung der Türen nicht mehr erforderlich. Das Entfernen der Technik veränderte aber die Tür, wie sie in ihrer ursprünglichen Baugenehmigung definiert war. Rein theoretisch ging dadurch die bauartliche Zulassung der Tür verloren, obgleich alle aktuell erforderlichen Funktionen erhalten blieben.

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Bauliche Maßnahmen zur Lauschabwehr

15.05.2016

Die Abwehr von Abhörmaßnahmen beschränkt sich nicht auf organisatorische und technische Maßnahmen, auch bauliche gehören dazu, das wird schnell vergessen in Zeiten von Industrie 4.0 und dem Internet der Dinge. Um jedoch bauliche Schutzmaßnahmen abzuleiten zu können, müssen erst einmal Schutzziele definiert werden.

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