Ausgabe 23 / 2017

Editorial

Wie sicher können Vorfeldsicherungen sein?

01.12.2017

Nachdem in New York am 31.10.2017 acht Menschen auf einem Fuß- bzw. Radweg von einem Pickup überfahren und weitere elf verletzt wurden, teilte die Stadtverwaltung wenige Tage später mit, die betroffenen Fußgänger- und Radwege mit Hunderten von  Betonabsperrungen zu sichern. Gleiches kann man in Berlin nach dem Anschlag auf dem Breitscheidplatz im letzten Jahr beobachten. Dieser Tage wurden einige hundert Betonsperrelemente am Breitscheidplatz/Gedächtniskirche und Kurfürstendamm zur Sicherung des Weihnachtsmarktes abgeladen und verteilt. Man kann trefflich über die Wirksamkeit solcher Absicherungen als Reaktion im Nachhinein oder auch als präventive Maßnahme streiten. Nur ist dies die richtige Vorgehensweise?

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Drei wesentliche Bestandteile des Perimeterschutzes

01.12.2017

Es ist eigentlich erstaunlich, wie sich der Begriff "Perimeter" im Bereich der Sicherheit seit Jahren verbreitet hat. Aus dem Griechischen kommend ("peri" = um, herum sowie "meter" = métron, Maß, Messwerkzeug) können Sie den Begriff auch im Projektmanagement, der Medizin (z. B. Gerät zur Überprüfung Gesichtsfeld) oder im Bauwesen (z .B. Perimeterdämmung) finden. Aber in diesem Schwerpunktheft soll es insbesondere um die Vorfeld- bzw. die Geländesicherung gehen.

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Checkliste für die Umsetzung eines Perimeterschutzes

01.12.2017

Üblicherweise geht einer Freigeländesicherung ein Sicherheitskonzept, zumindest aber eine projektspezifische Sicherheitsanalyse, voraus. Ist der Schutzbedarf definiert und sind Maßnahmen im Detail beschrieben, so heißt das noch lange nicht, dass die Planung abgeschlossen ist. Jetzt erst beginnt die eigentliche und zielführende Arbeit. Vielfach zeigt die Praxis allerdings, dass Gesetze, die Bebauung, die unmittelbaren Nachbarschaften, die Landschaftsarchitektur, die vorhandene Infrastruktur sowie die Bodenbeschaffenheit und die Bodenmodellierung (unterschiedliche Höhen) die Auswahl an Perimeterschutzmaßnahmen und -systemen erheblich einengen können. Und wenn gar Detektions- und Überwachungssysteme in Kombination mit Zaunsystemen eingesetzt werden sollen, wird die Komplexität noch weiter erschwert.

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Perimeterdetektionssysteme unter der Lupe

01.12.2017

Nachdem im vorhergehenden Beitrag der Fokus auf der mechanischen Sicherung des Vorfelds lag, soll nachfolgend das Thema Sicheheitstechnik beleuchtet werden. Abhängig von den Schutzzielen und unter dem Aspekt einer frühzeitigen Detektion ist es sinnvoll, neben der "mechanischen" Sicherung einer Liegenschaft (Zäune, Mauern, Fassaden usw.) auch detektierende Techniken einzusetzen. Ziel ist es bei entsprechendem Bedarf und Schutzziel, einen unberechtigten Zutritt zum Grundstück oder zum Gebäude möglichst früh und verlässlich zu erkennen, diesen zu melden und (zur Nachvollziehbarkeit und zum revisionssicheren Nachweis) auch zu dokumentieren. Wird eine Gefahrensituation frühzeitig erkannt und laufen die Alarme an eine Interventionsstelle möglichst detailliert auf, können die entsprechenden Interventionsmaßnahmen eingeleitet und der oder die Täter gestellt werden, bevor sie (größeren) Schaden anrichten.

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Anregungen für das Sicherheits- und Betriebskonzept

01.12.2017

Neben den baulichen und technischen Aspekten gilt es, organisatorische und personelle Maßnahmen in der Sicherheitskonzeption zu berücksichtigen – und diese nach der Umsetzung auch in das Betriebskonzept zu integrieren.

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