Maersk beziffert Cyberangriff auf bis zu 300 Millionen US-Dollar

01.10.2017

Die dänische Unternehmensgruppe und Containerschiffsreederei A. P. Moeller-Maersk wird laut ihrem Halbjahresbericht Q2 2017 (Downloadmöglichkeit via Kurzlink http://bit.ly/2xaNTGp, dort im Text auf "Attachement" klicken)  im dritten Quartal mit zusätzlichem Margendruck durch die Cyber-Attacke auf das Unternehmen Ende des zweiten Quartals rechnen müssen. Das Unternehmen gibt eine voraussichtliche Schadenshöhe zwischen 200 und 300 Millionen US-Dollar an. Bei der Cyber-Attacke wurde Malware über eine Software namens MeDoc eingeschleust. Maersk legt Wert auf die Feststellung, dass Informationssicherheit eine hohe Priorität im Unternehmen besitze und die Cyberattacke durch einen bis dahin neuen Typus von Malware erfolgt sei. Man habe feststellen müssen, dass Updates und  Patches für Windows- und Antivirussysteme in diesem Fall kein effektiver Schutz gewesen seien. Deshalb habe man jetzt verschiedene weitere vorbeugende Maßnahmen ergriffen.


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