Ausgabe 16 / 2017

Krisenmanagement

Probleme und Lösungen bei redundanten Leitstellen

15.08.2017

Problem: Es gab und gibt immer wieder Probleme mit der Systemstabilität von Leitstellen. Angesichts der Komplexität der verschiedenen Leitstellensysteme (Notrufabfrage, Leitstellensystem, Geographische Informationssysteme, Kommunikationssysteme, Visualisierungen, etc.) ist das an und für sich auch so zu erwarten. Einige Vorfälle führten sogar zu kompletten Leitstellenausfällen. Dem Sicherheits-Berater liegt u. a. ein Beispiel vor, bei dem es in einer BOS-Leitstelle zu Systemabstürzen gekommen ist. Im Zuge dessen kamen Gespräche bzw. Notrufe nicht sofort in die Leitstelle durch.

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Krisenmanagement

3D-Funktionen bei geografischen Informationssystemen

15.08.2017

Geografische Informationssysteme (GIS) dienen grundsätzlich der Erfassung, Bearbeitung, Organisation, Analyse und Präsentation räumlicher Daten. Bei Einsatzleitsystemen (ELS) bieten GIS die geografische Unterstützung bei der Anzeige von Einsatzkräften, Führung von Einsätzen, Planung von Einsätzen, Planung und Einsatz von vorhandenen Ressourcen und viele weitere Gebrauchsmöglichkeiten an. Für die Einsatzfahrzeuge können auch Routenplanungen durchgeführt werden, die teilweise die aktuelle Verkehrssituation oder die Situation am Einsatzort (Staus, Baustellen, Sperrungen, Windrichtung etc.) mitberücksichtigen können. Damit können die schnelle und richtige Anfahrt der Einsatzkräfte koordiniert und Ankunftszeiten prognostiziert werden. Auch können die Standorte von hilfesuchenden Personen bzw. deren Kommunikationssysteme in der Karte des GIS angezeigt werden, wenn Positionsdaten übermittelt werden. Zusätzlich können die GIS zur Einsatzdokumentation und für statistische Zwecke (z. B. Häufung von Einsätzen in bestimmten Gebieten nach Einsatzgrund) verwendet werden.

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Sicherheit durch Technik

Blitzinformationsdienst(e) von Siemens

15.08.2017

Für alle Unternehmen, die die Gefahr von Blitzeinschlägen als Risiko betrachten müssen, z. B. Betreiber von Rechenzentren oder hochsensiblen Industrieanlagen, bietet sich ein Blick auf das Onlinefeature "Siemens BlitzAtlas 2016" (www.siemens.com, Kurzlink: http://sie.ag/2uwDIMH) an. Diese Aussage gilt umso mehr, da die Jahreszahl "2016" suggeriert, hier könne man nur Daten zur Vergangenheit des Blitzgeschehens erhalten. Siemens bietet, so ist hier nämlich zu erfahren, die Blitzbeobachtung auch als aktuellen Service, d. h. als Information über das gegenwärtige Blitzgeschehen.

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Leserbrief zur Glosse "Ohne Stecker 251,36 Ocken."

15.08.2017

Zu meiner Glosse in Sicherheits-Berater direkt, Ausgabe Juli, erhielt ich diverse Leserbriefe. In dem Beitrag hatte ich beklagt, dass mein Auto von der Hamburger Polizei abgeschleppt worden war, weil ich es auf einem Parkplatz für E-Mobile abgestellt hatte. In erster Linie ging es darum, unsere Abonnenten auf die aus meiner Sicht missverständliche Beschilderung aufmerksam zu machen. Unser Leser Thomas Billt, selbst begeisterter Fahrer eines E-Mobils, klärte mich auf, dass es sehr wohl Ladekabel gebe, die weiter als eine Parkplatzlänge weit reichten. Er habe sich – eben weil Ladesäulen ärgerlicherweise von Benzinerautos zugeparkt würden – eigens ein extra langes 12-Meter-Kabel besorgen und ca. 435 Euro dafür zahlen müssen. Das mitgelieferte Standardkabel seines Renault Zoe mit 43kW AC sei nur 6,5 Meter lang gewesen. Laut Herrn Billt kann man auch in Stuttgart auf stadteigenen Parkplätzen mit dem E-Mobil kostenlos parken. Er wies darauf hin, dass es im Zusammenhang mit der E-Mobilität eine ganze Reihe neuer Verkehrsschilder gebe. Also weiter Augen auf! Wie das Verkehrsschild für E-Mobile ausschaut, ist dem oben genannten Beitrag zu entnehmen (Kurzlink: http://bit.ly/2w34WbQ). BERND ZIMMERMANN

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Jahresforum widmet sich der Zutrittskontrolle

15.08.2017

Anwender, Planer und Hacker diskutieren am 14. und 15. November 2017 beim Jahresforum der SIMEDIA Akademie in Hamburg Sicherheitsrisiken rund um die Zutrittskontrolle. Dabei präsentieren sie aktuelle wie zukünftige Herausforderungen und präsentieren Lösungen. Welche Leistungspotenziale bieten ZK-Systeme heute? Wie sicher sind mechanische, mechatronische und biometrische Systeme eigentlich? Was haben Router-Hacks mit der ZK-Sicherheit zu tun? Warum wird Sicherheitstechnik im Zeitalter von Internet of Things (IoT) zum potenziellen Angriffswerkzeug? Welche Gegenmaßnahmen müssen ergriffen werden? Geht Sicherheit immer zu Lasten von Komfort und Akzeptanz – oder geht es auch anders? Wo liegen die Grenzen der Multifunktionalität? Diese und viele weitere Fragen werden intensiv beleuchtet und beantwortet. Ein spannendes Rahmenprogramm mit einer Führung in die Containerterminals des Hamburger Hafens bietet neben den Fachbeiträgen eine inspirierende Möglichkeit zum Netzwerken mit Kollegen und Experten. Bei einem optional buchbaren  Planungsworkshop am 16. November 2017 lässt sich das eigene Planungswissen vertiefen und anhand eines konkreten Projektbeispiels mit Planunterlagen anwenden. Nähere Informationen sind auf www.jahresforum-zutrittskontrolle.de zu finden.

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