Ausgabe 12 / 2017

Fachmesse SICHEREIT 2017 im November in Zürich

15.06.2017

Die Schweizer Fachmesse SICHERHEIT 2017 findet vom 14. bis 17. November in Zürich statt. Auf zwei Plattformen in Halle 4 der Messe weist der Veranstalter besonders eindrücklich hin: So werde der «History-Tunnel» den Messebesuchern anhand verschiedenster Beispiele die Entwicklungen und Prozesse von den ursprünglichen Gefahren und Risiken bis hin zu den aktuellsten Lösungen aufzeigen. Den Blick in die Zukunft dagegen soll der neue «IPS – Innovationspark SICHERHEIT» erlauben. Laut Veranstalter erhalten dort Aussteller, Start-up-Unternehmen, Universitäten und Hochschulen eine Möglichkeit, ihre Innovationen den Besuchern, Kongressteilnehmern und anderen Ausstellern präsentieren zu können. Die Themen der begleitenden 12 Kongressmodule umfassen ein breites Spektrum, von der aktuellen Bedrohungslage über Aspekte des Notfall- und Krisenmanagements, Arbeitssicherheit, Türmanagement, Sicherheitsmanagement und Evakuierung bis hin zur Security im Spannungsfeld zunehmender Vernetzung und Mobilität. Weitere Module behandeln die Vorbereitung auf Blackouts und eine Strommangellage, das Building Information Modeling und die digitale Transformation der Berechtigungsmedien. Hinzu kommen drei verschiedene Module, die sich alleine um den Brandschutz drehen. Das detaillierte Programm will der Veranstalter in wenigen Wochen unter www.sicherheit-messe.ch und unter www.save.ch veröffentlichen.

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Neue PSA-Verordnung erhöht Schulungsbedarf auf Anwenderseite

15.06.2017

Das Institut für Kommunikation Bau und Technik, IKBT (www.ikbt.de), weist noch einmal darauf hin, dass am 20. April 2017 die neue PSA-Verordnung der Europäischen Union – amtlich "Verordnung (EU) 2016/425 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 9. März 2016 über Persönliche Schutzausrüstungen" – in Kraft getreten ist. Diese richte sich, so das IKBT, zwar in erster Linie an die Hersteller von Persönlichen Schutzausrüstungen (PSA) sowie Importeure und Händler, aber auch die Sicherheitsverantwortlichen auf der Anwenderseite müssten wissen, was sich bis zum Ende einer zweijährigen Übergangsfrist ändern wird. Vor allem sei ein zusätzlicher Schulungsbedarf auf Anwenderseite, z. B. beim Gehörschutz entstanden. Das IKBT hat eine PDF mit weiteren Informationen, darunter auch Expertenstatements, ins Netz gestellt (Kurzlink: http://bit.ly/2qFmFDa).

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SicherheitsExpo wieder mit offenen Vortragsforen

15.06.2017

Die vom 5. bis 6. Juli 2017 in München stattfindende SicherheitsExpo (www.sicherheitsexpo.de) informiert auszugweise über die für alle Messebesucher offenen Vortragsforen: So hält Joachim Herrmann, Bayerischer Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr einen Vortrag zur aktuellen Sicherheitslage in Deutschland und Europa. Peter Fasold, Erster Kriminalhauptkommissar a.D., spricht zum Thema der (fast) einbruchsicheren Fenster bzw. Türen. Dr. Gunther Schmid, Bundesnachrichtendienst a.D., thematisiert strukturelle Defizite, aktuelle Krisen und die Frage der Zukunftsfähigkeit Europas. Und Heiner Jerofsky, Kriminalrat a.D., äußert sich zum modernen Einbruchschutz aus kriminalpolizeilicher Sicht. Parallel zur Messe findet die 7. Brandschutz-Fachtagung unter der Leitung des Brandschutz-Experten Dr. Wolfgang J. Friedl statt.

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Schweizer bleiben lt. Studie "Sicherheit 2017" gern neutral

15.06.2017

Das Center for Security der ETH Zürich hat eine 310-seitige Studie "Sicherheit 2017 – Aussen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitische Meinungsbildung im Trend" ins Netz gestellt (Kurzlink: http://bit.ly/2rQFxns). Im Rahmen dieser Studie wurden 1.209 Schweizer nach ihrem Sicherheitsempfinden sowie ihrer Wahrnehmung der Schweiz und der Welt, ihrem Vertrauen in Behörden und Institutionen, ihrer Meinung zur Bekämpfung des Extremismus und Terrorismus, zu Autonomismus und Öffnungsbereitschaft, zur Neutralität sowie zu ihren Einstellungen zur Schweizer Armee befragt. Demnach blickt die Schweizer Bevölkerung 2017 signifikant optimistischer der nahen Zukunft der Schweiz entgegen als 2016. Dagegen schätzt sie aktuell die Entwicklung der weltpolitischen Lage gleich pessimistisch wie im Vorjahr ein. Das allgemeine Sicherheitsempfinden ist, so die Studie, im Vorjahresvergleich signifikant gestiegen. Gleichwohl sank die Kriminalitätsfurcht im Vergleich zum Vorjahr signifikant. 89 Prozent der Befragten sprachen sich dafür aus, den Terrorismus stärker als bisher zu bekämpfen. 29 Prozent sollen sogar ihr Reiseverhalten aufgrund terroristischer Anschläge verändert haben. Einem EU-Beitritt stimmen nur 15 Prozent der Schweizer zu. Auch 2017 wird das Neutralitätsprinzip nahezu einstimmig mit 95 Prozent befürwortet.

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Wissens-Verhaltens-Schere bei IT-Sicherheit weiter geöffnet

15.06.2017

Die Initiative "Deutschland sicher im Netz", DsiN (www.sicher-im-netz.de) hat ihren "SicherheitsIndex 2017" zur "digitalen Sicherheitslage der Verbraucher in Deutschland" online gestellt (Kurzlink: http://bit.ly/2s8O9TH). Darin stellt DsiN einerseits ein steigendes Schutzniveau der Verbraucher fest. Anderseits zeige der Index auch, "dass wir in Deutschland noch ein sehr unterschiedlich ausgeprägtes Wissen über IT-Sicherheit haben. Das bedeutet für uns: Wir müssen an die einzelnen Zielgruppen herantreten. Das sind bei weitem nicht nur ältere Menschen, die wir mit dem Projekt Digital-Kompass unterstützen, sondern auch viele Junge, die als sogenannte ‚Fatalisten‘ noch zu wenig auf ihr Recht auf Datenschutz achten", erklärt Ulrich Kelber, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz laut DsiN. Das Sicherheitsgefälle zwischen verschiedenen Verbrauchertypen wird in Kapitel 2 der Studie thematisiert und als "drastische Wissens-Verhaltens-Schere" bezeichnet. DsiN gelangt zu dem Schluss, dass Selbstkompetenzen für IT-Sicherheit durch digitale Aufklärung gestärkt werden müssten.

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