Ausgabe 08 / 2018

Nach Fusion neue Firmierung unter "Johnson Controls"

15.04.2018

Nach dem Abschluss der Fusion von Johnson Controls und Tyco agieren die beiden Unternehmen nach eigener Aussage nun unter der Marke "Johnson Controls" (http://www.johnsoncontrols.com/de_de) und vereinen darunter Gebäudetechnik, integrierte Brandschutz- und Sicherheitssysteme sowie Energiespeicher- und Einzelhandelslösungen. Unter dieser Dachmarke wollen die Johnson Controls-Teams ein bisher unerreichtes Spektrum von Gebäudetechniklösungen anbieten, von Brandschutz- und Sicherheitssystemen und Gebäudeautomation bis zu erweiterter HVAC- und Kältetechnik. Neben seiner HVAC-R-Technik (Heating, Ventilation and Air Conditioning, zu deutsch  "Heizung, Lüftung, Klimatechnik") und Gebäudeautomationstechnik will Johnson Controls nun auch bekannte Marken aus der Sparte Brandschutz und Sicherheit ins Portfolio aufnehmen, darunter Tyco, ZETTLER, TOTAL, Grinnell und Sensormatic.

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Konsularhilfe unter EU-Staaten neu geregelt

15.04.2018

Der Bundesrat (www.bundesrat.de) berichtet, er habe am 23. März 2018 einen Gesetzesbeschluss des Bundestages gebilligt, der die Konsularhilfe unter EU-Staaten gesetzlich regelt. Danach können deutsche Staatsbürger in akuten Notlagen in einem Drittland die Konsulate anderer EU-Mitgliedstaaten in Anspruch nehmen, wenn Deutschland selbst in dem Land nicht vertreten ist. Umgekehrt helfen deutsche Auslandsvertretungen in Not geratenen EU-Bürgern, deren Heimatland keine eigene Botschaft vor Ort hat. Der Schutz umfasst unter anderem Hilfe bei Todesfällen, schweren Unfällen oder bei Verhaftungen. Bereits seit den 1990er Jahren ist diese gegenseitige Unterstützung Verwaltungspraxis der Auslandsvertretungen. Bislang war sie jedoch lediglich in einer Verwaltungsvorschrift geregelt. Nach Angaben der Bundesregierung hat Deutschland laut Bundesrat 2015 in 107 von weltweit 616 Konsularhilfefällen EU-Bürgern Hilfe geleistet. In acht Fällen haben Deutsche die konsularische Unterstützung anderer EU-Mitgliedstaaten in Anspruch genommen. Insgesamt fielen jährlich zwischen 60.000 und 70.000 Konsularhilfefälle bei deutschen Auslandsvertretungen an. Das Gesetz muss noch vom Bundespräsidenten unterschrieben werden.

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Rainer von zur Mühlen referierte vor der VSW über 50 Jahre Sicherheit

15.04.2018

Rainer von zur Mühlen, Chefredakteur des Sicherheits-Berater, beleuchtete auf Anfrage der Vereinigung für die Sicherheit der Wirtschaft e. V. auf der VSW-Jahrestagung die Entwicklung der Sicherheit in Deutschland (VSW, www.vsw.de) in den vergangenen 50 Jahren. Anlass war das 50-jährige Jubiläum der Vereinigung. Im Zentrum der Jahrestagung stand der fachliche Austausch mit Vorträgen von Sicherheitsexperten sowie eine Diskussionsrunde zu aktuellen Sicherheitsfragen. Unter den Gästen waren hochrangige Vertreter der Sicherheitsbehörden des Bundes und der Länder sowie Vertreter mehrerer regionaler Sicherheitsverbände. Mehr als 230 Teilnehmer folgten der Einladung des größten regionalen Sicherheitsverbandes.

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Automatisches Notrufsystem eCall bei Neuwagen Pflicht

15.04.2018

Fast alle Medien haben bereits mehr oder weniger ausführlich über die Einführung des automatischen Notrufsystems eCall (das e steht für emergency) bei Neuwagen zum 1. April 2018 berichtet. Diese ist Ergebnis der Verordnung (EU) 2015/758 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2015 – damals noch von Martin Schulz als Präsident des Europäischen Parlaments unterzeichnet. Das Originaldokument ist zu finden auf http://eur-lex.europa.eu (Kurzlink: https://bit.ly/2q5do9g) und dürfte für Unternehmen mit Fuhrpark, die die Anschaffung von Neuwagen planen, nicht uninteressant sein. Darin werden die Pflichten der Hersteller sehr ausführlich definiert (Artikel 4 und 5). Auch zur Privatsphäre und dem Datenschutz gibt es mehrere Aussagen (Artikel 6). Laut bundesregierung.de empfehlen Experten, auch ältere Fahrzeugmodelle mit einem vergleichbaren Notruf auszurüsten. Dies sei mit einem in den Zigarettenanzünder steckbaren Zusatzgerät in Kombination mit dem Smartphone und einer App möglich.

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Aktuelles Zukunftspapier der Feuerwehr mit 99 Maßnahmenvorschlägen

15.04.2018

Der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz hat ein 48-seitiges "Zukunftspapier für den flächendeckenden Brandschutz, die Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz im Land Rheinland-Pfalz" auf lfv-rlp.de (Kurzlink https://bit.ly/2Ejb6IC) zum Download ins Netz gestellt. Es handelt sich dabei um die überarbeitete Neuauflage 2018. Die Autoren widmen sich darin der Lösung von zehn Problemen ("Handlungsfeldern"), die auf die Feuerwehr in Zukunft zukommen, und auf die mit insgesamt 99 Maßnahmenvorschlägen reagiert werden soll. Diese kreisen z. B. um Themen wie die Tagesalarmsicherung, die Finanzierung, die Nachwuchsgewinnung, die Entlastung des Ehrenamtes oder der vorbeugende Brandschutz. Das Zukunftspapier hält fest, dass die Aufgaben der Feuerwehr heute weit über die traditionelle Brandbekämpfung hinausgehen. Diese umfassen nämlich "neben dem Retten von Menschen und Tieren, dem Löschen von Bränden auch die Bekämpfung bzw. Vermeidung von giftigen Gasentwicklungen und sonstigen Umweltbelastungen sowie den vorbeugenden Brandschutz, die Brandschutzerziehung und die Brandschutzaufklärung."

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