Ausgabe 16 / 2017

Kölner PMRExpo (28. bis 30. November 2017) wächst

15.08.2017

Aufgrund der – wie die Veranstalter betonen "enormen" – Ausstellernachfrage werde die Ausstellungsfläche fünf Monate vor Veranstaltungsbeginn um 360 Quadratmeter auf nunmehr etwa 4.400 Quadratmeter erweitert. Rund 200 Aussteller sollen Produkte und Leistungen aus den Bereichen Professioneller Mobilfunk, Leitstellen, Kritische Kommunikation, Telekommunikation und Security präsentieren. Über 4.000 Besucher aus Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS), Industrie, Energieversorgungsunternehmen und Fachhandel werden erwartet. Zum Vortragsprogramm zählen die PMR-Konferenz, der Leitstellenkongress, eine Fachtagung speziell für die Energiewirtschaft und täglich wechselnde Fachforen.

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Gründungsveranstaltung der German Datacenter Association

15.08.2017

Für den 10. August 2017 (terminlich nach dem Redaktionsschluss dieses Sicherheits-Berater) hatte Harry Schnabel (ICT Facilities) zur Gründungsveranstaltung ins Kempinski nach Frankfurt eingeladen. Die Einladung richtete sich an Betreiber von Hosting-, Colocation- und Cloud-Rechenzentren, von Rechenzentren in Industrie, Handel und Dienstleistung sowie Rechenzentren für öffentliche Einrichtungen. Die neu zu gründende German Datacenter Association (www.germandatacenters.de) sieht Schnabel als Interessenvertretung und als "Plattform für die Rechenzentrumsbetreiber Deutschlands, um gemeinsam das Wachstum der Branche und deren Wahrnehmung in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik zu stärken". Damit entsteht für den eco-Verband, dessen Ausrichtung ähnlich ist, ein produktorientierter Wettbewerbsverband. Treibende Kraft sind Ralph Wölpert (ICT Products & Consulting, vormals Rittal-Vertriebsleiter), Stephan Lang (Geschäftsführer, vormals Weiss Klimatechnik) und Harry Schnabel (vormals Schnabel AG, RZ-Planer).

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Biometrische Sicherheitssysteme allesamt unsicher

15.08.2017

Wer Fingerabdruck-, Retina- und Stimm-Scanner für den "Security-Stein der Weisen" halte, müsse sich eines Besseren belehren lassen. So argumentiert die Computerwoche in ihrem Beitrag "Wie Biometrie-Hacker uns mit uns selbst betrügen" (online auf computerwoche.de, Kurzlink: http://bit.ly/2vPjGM2). Sie vermutet, dass die Unfähigkeit vieler Verbraucher zur Nutzung sicherer Passwörter Unternehmen dazu veranlasse, stattdessen auf die Identifikation über biometrische Daten zu setzen. Diese böte jedoch keineswegs ein hohes Sicherheitslevel. Die Computerwoche erinnert an folgende Methoden der kriminellen Biometrik-Hacker: Biometrische Sicherheitslösungen könnten mithilfe von einfachen Fotos überlistet werden. Detailfotos eines menschlichen Auges sollen wahrscheinlich auch Retina- und Iris-Scanner aushebeln können. Gleiches gelte für gedruckte Fingerabdrücke zum Hacken von Fingerabdruck-Scannern. Der sogenannte "Blinzeltest", als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme von Herstellern erdacht, könne ebenfalls manipuliert werden. Unter den Beispielen für die Unzugänglichkeit von Biometrieverfahren findet sich auch die Stimmerkennung, die bereits von Hackern überlistet worden sei. Das Fachzeitschrift plädiert letztendlich für die Umsetzung von "mindestens" zweistufigen Authentifizierungsverfahren.

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Diskussionsbeitrag zur Zentralisierung des Sicherheitsbereiches

15.08.2017

In einem Interview mit Corporate-Security.TV (Kurzlink: http://bit.ly/2u4Aahb) äußert sich der Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Stephan Mayer, zur Frage einer Zentralisierung des Sicherheitsbereiches in Deutschland. Er stellt dabei eine sehr unterschiedliche Leistungsfähigkeit der Sicherheitsbehörden der Länder fest. So sollten die Mindeststandards in allen Bundesländern deutlich erhöht werden. Andererseits verweist er darauf, dass Länder mit zentralistisch organisierten Sicherheitsbehörden, namentlich Frankreich und Großbritannien, häufiger als Deutschland Tatorte islamistisch motivierter Anschläge gewesen seien. Mayer begrüßte es, dass die Innenministerkonferenz ein Musterpolizeigesetz erarbeiten wolle, mit dem bestimmten Bundesländern die Notwendigkeit von Nachbesserungsbedarf ("Mittel der Schleierfahndung nutzen", "präventiv Gefährder telefonisch überwachen") auferlegt werden könne. Das gemeinsame Terrorabwehrzentrum (GeTAZ) habe sich, so Mayer, bewährt. Er beklagte allerdings, dass dieses keine Weisungen aussprechen könne.

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Internet Security Days 2017 am 28. und 29. September

15.08.2017

Laut Veranstalter, dem eco-Verband der Internetwirtschaft, sind die Internet Security Days (ISD) seit Jahren der Anlaufpunkt für Online-Security-Experten, um Neues zu erfahren und gemeinsam Lösungen im Kampf gegen Cyberkriminalität zu entwickeln. Zu den ISD 2017 am 28. Und 29. September gehören Fachmesse, Konferenz und die Möglichkeit zum Networking. Neben dem Dauerthema Cyber-Angriffe soll das Event diesmal insbesondere die Themen "Faktor Mensch", "Advanced Cyber Crime", "Connected World" und "Security by Design" beleuchten. Neben Keynotes namhafter Referenten, der Security Fair und den parallel stattfindenden fokussierten Security Sessions werden in diesem Jahr parallel zudem Workshops angeboten. Das Ganze findet in der Veranstaltungsumgebung des Phantasialands in Köln/Brühl statt, wo auch eine Internet Security Night geplant ist. Für die Umsetzung hat sich eco diesmal mit Heise Medien einen erfahrenen Partner an die Seite geholt. Ausführlichere Informationen stehen auf https://isd.eco.de online.de.

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