Ausgabe 16 / 2017

Neue Bausteine des Handbuches Wirtschaftsgrundschutz

15.08.2017

Der ASW Bundesverband hat zusammen mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und dem Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) drei neue Bausteine für das Wirtschaftsgrundschutz-Handbuch veröffentlicht. Sie stehen zum kostenlosen Download bereit auf www.asw-bundesverband.de/wirtschaftsgrundschutz. Der Baustein "Objektsicherheit" hilft den Verantwortlichen laut ASW mit strukturierter Vorgehensweise, Einflussfaktoren zu identifizieren, zu analysieren und zu bewerten, um zielgerichtete und individuelle Sicherheitsmaßnahmen für die Objektsicherheit festzulegen und umzusetzen. Der Baustein "Integritätsprüfung externer Parteien" beschreibt, mit welchen Maßnahmen eine Integritätsprüfung externer Parteien (Integritäts-Due-Diligence) durchgeführt werden kann, um sicherzustellen, dass die Geschäftsaktivitäten nach geltendem Recht und nach Vorgabe der Institutionsrichtlinien erfolgen. Der Baustein "Bewerberprüfung" zeigt, dass die Verifizierung von Angaben von Bewerbern als Teil des Risikomanagements relevant sei, um personelle, organisatorische und finanzielle Risiken zu minimieren. Die aufgezeigten Maßnahmen müssen dabei aber dem deutschen Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) sowie der EU-Datenschutz-Grundverordnung Rechnung tragen.

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Urteil zur Verkehrssicherungspflicht bei Glasdrehtür bzw. Seitenteilen aus Glas

15.08.2017

Die Schleswig-Holsteinische Zeitung (http://www.shz.de/, Kurzlink zum Beitrag: http://bit.ly/2tW1hQx) berichtet über ein Urteil des Schleswig-Hosteinischen Oberlandesgerichts mit dem Aktenzeichen Az. 11 U 109/16 vom 22. Juni 2017 (zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses des Sicherheits-Berater noch nicht veröffentlicht). Demnach muss, wer eine gläserne Drehtür in eine Glaswand einbaut, die durchsichtige Wand links und rechts in Augenhöhe deutlich markieren. Es reiche nicht aus, die gläserne Wand mit einem mehrere Zentimeter breiten, weißen Rahmen einzufassen. Mit dieser Begründung verurteilte das Schleswig-Holsteinische Oberlandesgericht einen Hotelbetreiber zur Zahlung von Schmerzensgeld und Schadensersatz. Nach Auffassung des OLG habe der Hotelbesitzer gegen die sogenannte Verkehrssicherungspflicht verstoßen.

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Fischer zeichnet düsteres Bild der nationalen Sicherheitslage

15.08.2017

In einem ganzseitigen Beitrag in DIE ZEIT (Nr. 31/2017, S. 7) zeichnet der frühere Außenminister Joschka Fischer ein düsteres Bild der sicherheitspolitischen Lage, in der sich Deutschland und Europa befinden. Er sieht ein ernstes Problem darin, dass die Garantie- und Gründungsmächte des transatlantischen Bündnisses – nämlich die USA und Großbritannien – den westlichen Zusammenhang in Frage stellten. Dadurch entstünde ein Machtvakuum. Abgesehen von einer direkten militärischen Konfrontation sei in der internationalen Politik nichts gefährlicher. Den Zustand der Bundeswehr bezeichnet er als "gar nicht abwehrbereit" und als "überteuertes Ersatzteillager". Er, Fischer, beobachte eine "schleichende Selbstabdankung" des Westens. Er betonte die Notwendigkeit einer Kooperation zwischen Deutschland und Frankreich, ohne andere Nationen auszuschließen. Von einer Rückwärtsgewandheit in Form von Nationalismus hält Fischer nichts. Mit "der Polung auf Rückzug im Äußeren" gehe "leider eine innenpolitische Schubumkehr einher". Er wünsche sich nicht die Siebziger Jahre zurück. Damals sei er zwar jung gewesen. Das sei aber auch schon "das einzig Tolle" gewesen.

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TÜV SÜD übernimmt Uniscon

15.08.2017

Wie die Pressestelle der Uniscom GmbH aus München selbst mitteilte, wurde das Unternehmen von TÜV SÜD akquiriert, um sich durch die Beteiligung im Zentrum der digitalen Transformation positionieren zu können.

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