Ausgabe 08 / 2019

Jahresbericht 2018 des DIN-Normenausschusses Feuerwehrwesen

15.04.2019

Der 111-seitige Jahresbericht 2018 "DIN-Normenausschuss Feuerwehrwesen (FNFW)" steht auf www.din.de zur Einsicht bereit (oder Kurzlink https://bit.ly/2UaDnOq). Er soll einen ausführlichen Überblick über Aufgaben, Struktur, Aktivitäten und Beziehungen des DIN-Normenausschusses Feuerwehrwesen (FNFW) auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene für das Jahr 2018 geben. Im Vorwort findet sich zudem ein Hinweis auf eine tagesaktuelle Übersicht über die Projekte der einzelnen Gremien auf www.din.de/go/fnfw. Das Normenportal Feuerwehrwesen (www.normenportal-feuerwehrwesen.de) enthalte zudem eine Zusammenstellung von ca. 300 Dokumenten, die für die Arbeit von Feuerwehrleuten notwendig sind.

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Deutscher Expertenrat Besuchersicherheit gegründet

15.04.2019

Am 30. März 2019 haben 22 Mitglieder in Berlin den Deutschen Expertenrat Besuchersicherheit (DEB) gegründet. Die Webadresse: www.expertenrat-besuchersicherheit.de. Vom Eventveranstalter unterschiedlicher Größenordnungen über die Feuerwehr bis hin zum Sanitätswesen – aus nahezu allen Bereichen kommen die Mitglieder des DEB, heißt es dort. Neben den ordentlichen Mitgliedern könnten auch Betreiber von Eventlocations, Theater, Museen, Universitäten und Bildungseinrichtungen als Fördermitglieder beitreten. Gleiches gelte für Vereine, Verbände, Hochschulen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen als assoziierte Mitglieder. U.a. sollen sich bereits der Deutsche Hochschulverband (DHV), das Deutsche Institut für vorbeugenden Brandschutz (DIvB), der Bundesverband für den Schutz Kritischer Infrastrukturen (BSKI) und der TÜV NORD Akademie dem DEB als assoziierte Mitglieder angeschlossen haben.

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PKS 2018 dokumentiert Rückgang der Straftaten

15.04.2019

Der Bundesinnenminister Horst Seehofer und der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, der Innenminister Schleswig-Holsteins, Hans-Joachim Grote, haben am 2. April 2019 gemeinsam in Berlin die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2018 vorgestellt. Vom Präsidenten des Bundeskriminalamtes, Holger Münch, wurden die ersten Ergebnisse des deutschen Viktimisierungssurvey 2017 vorgestellt. Die Kernaussage lautet, dass es im Jahr 2018 einen Rückgang an Straftaten um 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gegeben habe. Die Aufklärungsquote sei mit 56,5 Prozent auf einen neuen Höchststand angestiegen. Dies spiegele sich aber noch nicht durchweg im Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger. Der Download dieser  PKS wird auf der Webseite des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat, www.bmi.bund.de (Kurzlink https://bit.ly/2YRySae) angeboten.

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Ministerien gegen Steuerkriminalität in der Sicherheitsbranche

15.04.2019

Baden-Württemberg und Hessen setzen sich über den Bundesrat gemeinsam dafür ein, den Steuerbetrug im Sicherheitsgewerbe zu bekämpfen. So heißt es auf www.baden-wuerttemberg.de wie auch auf www.hessen.de, spezielle Konstruktionen mit Subunternehmen würden gerade im Wach- und Sicherheitsgewerbe immer wieder dafür genutzt, Umsatzsteuern zu hinterziehen. "In der Sicherheitsbranche ist es üblich, Sub- und Subsubunternehmen zu beauftragen. Einige der Firmen betreiben in solchen Kettenkonstruktionen organisierten Steuerbetrug", heißt es unisono von Hessens und Baden-Württembergs Finanzminister. So würden die Steuerfahndungen der Länder immer wieder Fälle aufdecken, in denen die Abführung der Umsatzsteuer an das Finanzamt unterbleibe, Scheinrechnungen gestellt, Vorsteuererstattungen erschlichen und somit Steuern hinterzogen würden. Die Initiative der beiden Bundesländer wurde bereits vom Finanzausschuss des Bundesrates geprüft. Dieser stimmte mehrheitlich dafür, dass das Bundesfinanzministerium steuerrechtliche Änderungen prüft.

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Zu guter Letzt

Zu guter Letzt. LKA jagt uns in den April

15.04.2019

Fast hätte ich das (wie übrigens auch die Redakteure von secupedia.info, die die Pressemitteilung unkommentiert weiterverbreitet haben) geglaubt, was das Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern da veröffentlicht hat: "Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern bringt Wörterbuch zur Polizeisprache heraus" – so die Überschrift am 1. April im Presseportal. Um die Fachsprache der Polizei als besondere Form der Verwaltungssprache verstehen zu können, werde das Wörterbuch im handlichen Taschenbuchformat typische Polizeibegriffe in Alltagssprache übersetzen, hieß es dort. Eine Titelseite und eine Musterseite aus dem Wörterbuch (inklusive Lautschrift) wurde sogar zum Download angeboten. Beispiele für Worteinträge: "Außensicherung … Nom. f. Absperrung", "Funkstreifenwagen … Nom. m. Polizeiauto" oder "Ersatzvornahme … Nom. f. wenn die Polizei tut, was ein anderer nicht will oder kann". Die Titelseite und auch eine Beispielseite existieren bereits und sind via Kurzlink https://bit.ly/2FPo0Sw (oder über www.presseportal.de) aufrufbar. Ganz großes Kompliment ans Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern. Wie gesagt, alles nur Spaß! Die offizielle Korrektur erfolgte tags darauf. Schade eigentlich. Nur Spaß war auch der Beitrag im letzten Heft des Sicherheits-Berater, Ausgabe 7/2019, S. 125 mit der Überschrift "Wachhund Schaf". Der virtuelle Autor Hagen Boggs-Horn wollte Sie, liebe Leserinnen und Leser, ebenfalls nur in den April jagen. Haben Sie bestimmt gemerkt!?

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