Kostenlos gegen Corona

01.05.2020

Der Hersteller von Software für Sicherheitsanwendungen (unter anderem Einsatzleitsysteme, Schadstoffausbreitung, Stabskommunikation etc.), die Vomatec Innovations GmbH aus Bad Kreuznach (vomatec.de), hat seine Software zum Pandemiemanagement und seine Software zur Einsatzführung und Bewältigung von Lagen bei einem Massenanfall von Verletzten (MANV) mit dem Namen "RescueWave" an die aktuelle Pandemielage angepasst und unter dem Namen "Rescue.CoronaAkut" veröffentlicht.

Die Software soll die Verwaltung und Bereitstellung von Daten der Pandemie vereinheitlichen und für alle Beteiligten jederzeit verfügbar halten. Der Hersteller Vomatec stellt sie nach eigenen Angaben Landkreisen und kreisfeien Städten für die Dauer der Corona-Krise kostenlos zur Verfügung.

Bildquelle: Pressefoto Vomatec
Inoovations GmbH

Im Einzelnen stellt sich das Unternehmen den Ablauf folgendermaßen vor:

  1. Ein möglicherweise infizierter Patient sucht seinen Hausarzt, eine eingerichtete Teststation oder ein Krankenhaus auf.
  2. Die Daten des Patienten werden an der testenden Stelle aufgenommen, der Test durchgeführt und die Daten in das System eingegeben. Dazu benötigt die datenaufnehmende Stelle keinen Client der Software, sondern kann die Daten über einen Webclient dem System zur Verfügung stellen.
  3. Wird der Test in einem Labor ausgewertet, sendet das Testlabor das Ergebnis an die testende Stelle zurück. Diese informiert dann den getesteten Patienten und ggf. das Gesundheitsamt.
  4. Die verfügbaren Kapazitäten werden von den Kliniken und Krankenhäusern an das System gemeldet. Damit ist sichergestellt, dass die infizierten Patienten die benötigte Behandlung erhalten können.
  5. Die Daten können von den Gesundheitsämtern, Krisenstäben und sonstigen betrauten Einrichtungen abgerufen und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden.

Zusätzlich zur Patientendokumentation können Statistiken, Lagekarten und Zuteilungsmöglichkeiten von Ressourcen erstellt und den Organisationen (z. B.: Robert-Koch-Institut) bereitgestellt werden, die diese Daten benötigen.

Die Benutzereingaben werden über HTTPS gesendet. Sie werden zwischen der Rechenzentrumsinstanz, die ihre Anwendungen ausführt, und ihren Benutzern mit SSL verschlüsselt. Die Daten liegen auf Servern in sicheren, hochverfügbaren Rechenzentren in Deutschland. Der Zugriff von außen ist über eine Zugangsmanagement-Plattform geschützt und jeweils auf den Kunden personalisiert.

: : : Klaus Kirchhöfer : : :


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