Ausgabe 10 / 2019

Baden Württemberg entwaffnet Reichsbürger

15.05.2019

Das Innenministerium Baden-Württembergs (http://im.baden-wurttemberg.de) verbreitet die Erfolgsmeldung, dass zwischen 1. Februar 2017 und 31. Januar 2019 332 Waffen der schätzungsweise 3.200 sogenannten Reichsbürger in diesem Bundesland die waffenrechtliche Erlaubnis widerrufen worden sei. Zu den Reichsbürgern äußert sich Innenminister Thomas Strobl: "Sie leugnen die Existenz der Bundesrepublik Deutschland und unseres Rechtsstaates. Wer aber das tut, der darf auch keinen Zugang zu Waffen haben. Wir machen deshalb Ernst bei der Entwaffnung der Reichsbürgerszene".

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Offizielle Risikoanalyse "Dürre" des Bundestages

15.05.2019

In der 48-seitigen Drucksache 19/9521 (Kurzlink https://bit.ly/2V5qFRp) veröffentlicht der Deutsche Bundestag (www.bundestag.de) einen Bericht zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz 2018 (Vorabfassung). Dieser liefert unter anderem die Erkenntnis, dass bei einer Dürre grundsätzlich die Ersatzwasserversorgung sensibler Einrichtungen wie Krankenhäuser oder Pflegeheime eine besondere Herausforderung darstellen. Die Verfasser gehen davon aus, dass Stromausfälle auftreten können. Auch müssten infolge von Niedrigwasserständen die Leistungen von mit Flusswasser gekühlten thermischen Kraftwerken reduziert werden. In den Empfehlungen heißt es unter anderem, das Industriezweige mit Kühlwassernutzung u. U. Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel ergreifen sollten. Dazu könnten z. B. Trockenkühlverfahren gehören. Die Drucksache zählt zudem die Leistungen des Bundes im Falle einer Dürre auf, z. B. bei der Brandbekämpfung oder durch Einsatz der Bundeswehr. Die Autoren gehen davon aus, dass es künftig öfter zu Dürren kommen wird. Das Schwinden der Alpengletscher und der somit schwindende Schmelzwasseranteil begünstigten das Eintreten dieser Annahme.

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BfR verspricht mehr Sicherheit für neuartige Materialien

15.05.2019

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat das Forschungsverbundprojekt InnoMat.Life gestartet. In diesem Projekt sollen zum ersten Mal ganzheitlich Gesundheits- und Umweltrisiken neuartiger (Nano-) Materialien entlang ihres gesamten Lebenszyklus erforscht werden. Im Zentrum der Untersuchungen stehen, so das BfR, neben Nanomaterialien auch Materialien für neuartige Fertigungsverfahren wie den 3D-Druck. "Bisher wurden (Nano-)Materialien in der Sicherheitsforschung vor allem einzeln und außerhalb ihres Verwendungszwecks betrachtet. Das reicht aber nicht aus, da sie in den daraus gefertigten Produkten in vielfältiger Form und in der Regel kombiniert mit anderen Materialien auftreten" sagt der Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. Weitere Einzelheiten auf www.bfr.bund.de oder Kurzlink https://bit.ly/2Wev2WV.

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Motorisierte Verkehrsteilnehmer sichern sich zunehmend

15.05.2019

Sogenannte "Sicherungsquoten" hat die Bundesanstalt für Straßenwesen auf www.bast.de (Kurzlink https://bit.ly/2GYNDB1) veröffentlicht. Diese haben sich bei erwachsenen Pkw-Insassen ebenso wie bei Kindern verbessert: Die Gurtanlegequote stieg 2018 auf 99 Prozent (bei Lkw-Fahrern auf 87 Prozent). Der Anteil motorisierter Zweiradfahrer, die ergänzend zum Helm Schutzbekleidung trugen, lag 2018 laut Bundesanstalt bei 62 Prozent (44 Prozent bei den Beifahrern). 18 Prozent der Fahrradfahrer trugen, vor allem in der Altersklasse sechs bis zehn Jahren, einen Schutzhelm.

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40-Jahresrückblick auf Wirksamkeit von CCTV

15.05.2019

Im Wiley Online Library (onlinelibrary.wiley.com, Kurzlink https://bit.ly/2GWZteM) findet sich eine Studie, die sich dem Zusammenhang von Videoüberwachung (CCTV) und deren Wirksamkeit bei der Verbrechensbekämpfung widmet. Die Wirksamkeit wird als signifikant und mäßig ("modest") beschrieben. Die höchste Wirksamkeit sei in Parkhäusern festzustellen gewesen. Grundlage dieses Ergebnisses ist die Analyse von 80 Studien, die zum Teil bis zu vierzig Jahre zurückliegen.

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