Im letzten Heft veröffentlichte der Sicherheits-Berater unter der Überschrift "Geldautomaten: Polizei und Sachversicherer werden langsam aktiv" (S. 13f.) sechs für Banken und Sparkassen nützliche Tipps unseres Gastautoren Rainer Hannich. Diese waren ab Punkt 4 kurz vor Redaktionsschluss durch unsere Chefredaktion noch deutlich erweitert worden, blieben dann aber auf Grund eines Fehlers im Druck unberücksichtigt. Wir liefern sie hiermit nach:
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Die Zahl der Angriffe auf Geldautomaten (GA) steigt ständig und hat seit Jahren besorgniserregende Folgen: Zu dem Verlust des erbeuteten Geldes und total beschädigten GA kommen immense Gebäudeschäden hinzu. Das Gewaltpotenzial der professionell agierenden Tätergruppen ist inzwischen so erheblich, dass auch Personenschäden Unbeteiligter (Bewohner im Objekt, evtl. Passanten) billigend in Kauf genommen werden. Zu den Fallzahlen: es gibt leider stark differierende Statistiken. Die Polizei nennt allein für 2016 318 Fälle von "Sprengung von Geldautomaten" mit einer Steigerungen von 80 Prozent gegenüber 2015 bei erfolgreichen Angriffen und 121 Prozent bei den Versuchen. Den Schwerpunkt bildet NRW und die Schäden in sechsstelliger Höhe sind nicht ungewöhnlich. Die Fallzahlen eines Branchenspezialisten lauten für 2016: 335 Gasangriffe gegenüber 167 in 2015. Zum 18.12.2017 wurden 259 Gasangriffe registriert.
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Verwundert sah die Redaktion des Sicherheits-Berater am 11. Juni die Fernsehsendung "Aktenzeichen XY" – sie zeigte nämlich, mit welcher groben Fahrlässigkeit die Befüllung der Geldautomaten durch Bankmitarbeiter betrieben wird. Offenbar scheint nicht das geringste Verständnis dafür zu existieren, in welche Gefahr Mitarbeiter von Banken gebracht werden. Doch zunächst zu den Einzelheiten des Falles:
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Das Bundeskriminalamt (BKA) veröffentlichte Anfang Juni 2014 die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2013. Im Folgenden stellt Gastautor und Sicherheitsberater Rainer Hannich die Entwicklungen bei den Delikten Raubüberfall und Geiselnahme für traditionell von diesen Delikten betroffene Branchen dar.
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Nach Veröffentlichung der jährlichen Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamtes (BKA) können auch die Entwicklungen bei den Delikten Raubüberfall und Geiselnahme näher betrachtet werden. Diese Delikte haben für ausgewählte Branchen beachtliche Bedeutung. Beitrag und Zahlenmaterial wurde uns wie in den Vorjahren von Rainer Hannich, selbständiger unabhängiger Sicherheitsberater mit Schwerpunkt Banken/Sparkassen, zur Verfügung gestellt.
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