Brandschutz

Brandschutz

Sind "Brandschauen" sinnvoll?

15.02.2017

Eine Brandverhütungsschau, besser bekannt als Brandschau, ist in allen Bundesländern in Landesvorschriften verankert. In NRW löste das "Gesetz zur Neuregelung des Brandschutzes, der Hilfeleistung und des Katastrophenschutzes" (BHKG) das bisherige "Gesetz über den Feuerschutz und die Hilfeleistung" (FSHG) ab. Auch alle anderen Bundesländer haben solche Bestimmungen, mit unterschiedlichen Namen wie "Landesgesetz über den Brandschutz, die allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz" (LBKG) für das Land Rheinland-Pfalz oder das "Niedersächsische Brandschutzgesetz" (NBrandSchG), um nur zwei zu nennen.

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Brandschutz

Barrierefreiheit und Brandschutz

01.02.2017

Barrierefreiheit verfolgt das Ziel, allen Menschen eine gleichberechtigte Teilhabe am Leben zu gewährleisten. Dies betrifft somit neben Personen mit motorischen Einschränkungen (Geh-, Greifbehinderung, Rollstuhlfahrer) auch solche mit sensorischen (Seh- und Hörbehinderung) und kognitiven (geistige und Lern-Behinderung) Schwächen. Barrierefreiheit ist jedoch auch relevant in öffentlichen Gebäuden, z. B. für Eltern mit Kinderwagen, und kann zudem ein hilfreiches Mittel sein, wenn es um Transportwege zur Einbringung schwerer oder sperriger Gegenstände (Möbel, Technik) geht.

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Brandschutz

Neue Norm zur Sicherung von Türen in Flucht- und Rettungswegen

15.01.2017

Jeder, der sich mit dem Thema "Sicherung von Flucht- und Rettungswegen", also mit dem Schutz von missbräuchlicher Nutzung derselbigen auseinandersetzt, kennt die EltVTR, die Richtlinie für "Elektrische Verriegelungssysteme in Rettungswegen". Diese regelt, wie ein elektrisches Fluchttürsteuerungssystem aufgebaut, installiert, betrieben und getestet wird. Zugelassene Fluchttürsteuerungen sind in der Bauregelliste Teil A, Kapitel 6 aufgeführt und somit für den Einsatz an Türen in Rettungswegen bauordnungsrechtlich zugelassen.

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Brandschutz

Schwerpunkt: Brandschutz

01.12.2016

Brandschutzthemen waren und sind immer eine feste Größe im Sicherheits-Berater. Die Volltextsuche auf www.Sicherheits-Berater.de ergibt allein für das Stichwort "Brandschutz“ über eintausend Treffer (und das sind nur die Treffer ab dem Jahr 2000). Denn: keine (vernünftige) Sicherheitsplanung ohne Brandschutz – kein (vernünftiger) Brandschutz ohne Sicherheitsplanung. Wer gegen diese einfache Formel verstößt, landet sehr schnell in des Teufels Küche, die verdammt heiß sein kann. Wie schnell, lässt sich z. B. mit drei kurzen Buchstaben beschreiben: BER. Umso besser, wenn Sicherheitsplaner und Brandschützer in Wirtschaft und Verwaltung auf fundierte Informationen zurückgreifen können. Genau diese Infos zu liefern, und zwar überwiegend aus der gelebten Beratungspraxis, ist erklärtes Ziel des Sicherheits-Berater. Und noch etwas ist dem Sicherheits-Berater wichtig: Wenn irgendwo von irgendwelchen Lobbys sozusagen brandschutztechnischer Unsinn verzapft wird, bezieht der Sicherheits-Berater laut und unmissverständlich Stellung – womit er sich jetzt nicht als Trump der Sicherheitsberatung positionieren will. Aber was zur Wärmedämmung mit Polystyrol oder zur Sprinklerung mit Wasser in Rechenzentren zu sagen ist, das ist eben völlig unabhängig von Herstellerinteressen zu sagen. Wie dem auch sei, bei den Beiträgen auf den folgenden Seiten (und dem Aufmacher vorneweg) handelt es sich überwiegend um Handlungsempfehlungen der Redaktion, die der Sicherheit in den Unternehmen unserer Leserschaft dienen.

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Brandschutz

Dezenter Rauchschutz

01.12.2016

Problem: 90 Prozent aller Brandopfer sterben nicht durch Flammen, sondern durch Rauch. Warum ist dem so? Wir kennen in unserer Arbeits-, Wohn- und Freizeitumwelt eine Vielzahl von Ausbauprodukten sowie Möbel, die sowohl schnell in Brand geraten als auch einer schnellen Verrauchung Vorschub leisten. Wenn man weiß, wieviel Rauch aus diesen Materialien in sehr kurzer Zeit beim Verbrennen entstehen kann,  verwundert es nicht, dass es so viele Rauchtote gibt. So entstehen beim Verbrennen von zehn Kilogramm PVC ca. 4.000 Kubikmeter Rauch. Und bei Papier entsteht die doppelte Menge Rauch wie bei PVC! Die Rauchausbreitung verhindert zudem die Nutzung von Rettungswegen und behindert eine optimale Brandbekämpfung.

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