Editorial

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SECURITY: Besucherrückgang durch DSGVO-Werbebremse?

15.10.2018

Probleme sollte man nicht schönreden, sondern sie analysieren und sich um Lösungen bemühen. Und manchmal sind die sogenannten Probleme gar keine, sondern durchaus Teil eines Erfolgs. Der Sicherheits-Berater meint dabei z. B. den Besucherrückgang auf der SECURITY 2018. Gegenüber der vorigen Veranstaltung 2016 kamen knapp 4.000 Besucher weniger auf die Messe.

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Droht die nächste Hürde im Datenschutz?

01.10.2018

Am 25.5.2018 fiel die DSGVO dann in das Sommerloch und der Druck in den Unter­nehmen hat seitdem spürbar nachgelas­sen. Die Fußball-WM war kurz, aber unter­haltsam, die Aufsichtsbehörden haben sich mit eigenen Aktivitäten und Prüfungen komplett zurückgehalten. Die eigenen Pro­jekte, wie z .B. Meldeformulare für den Da­tenschutzbeauftragten und Datenpannen, sind zum Teil heute noch nicht fertig. Die befürchteten Prüfungen mittels Fragebö­gen sind harmloser ausgefallen als frühere Aktionen. Abmahnungen gab es vereinzelt – aber die großen Abmahnwellen sind aus­geblieben. Von der deutschen Politik gab es Verständnis und Unterstützung.

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Besser als jedes Videosystem

15.09.2018

Der Video-Versuch am Berliner Bahnhof Südkreuz zeigt, dass Videosysteme prinzipiell in der Lage sind, ein paar Gesichter wiederzuerkennen, auch wenn die Praxistauglichkeit wohl noch immer nicht so richtig gegeben ist. Einen detaillierten Bericht dazu haben wir hier im Heft ab Seite 298 ff. abgedruckt. Und selbst bei der viel einfacheren Technik der Bewegungserkennung per Videosensorik gibt es trotz 35 Jahren Entwicklung immer noch keine fehlalarmfreien Lösungen. Wie ärmlich unsere Versuche der "intelligenten" Bildanalyse im Gegensatz zu den Fähigkeiten der menschlichen Intelligenz sind, zeigt folgende Beobachtung beim Joggen an der Rheinpromenade:

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Das Blackoutpotenzial eines Erdbeerfeldes

01.09.2018

Wenn jemand auf eine wackelige Leiter steigt, ahnt man, was passieren wird. Wenn Staplerfahrer Klaus um die Ecke biegt, fürchtet man, dass das Blut sogleich in Strömen fließt. Monokausale Schadensereignisse sind einfach vorhersehbar. Aber denken Sie beim Anblick eines Erdbeerfeldes, wie es auf der Titelseite als Symbolfoto abgebildet ist, an einen großflächigen Stromblackout? Zugegeben, um diesen vorherzusehen, benötigten Sie noch die Information, dass das Erdbeerfeld unter einer Überlandstarkstromtrasse liegt. Aber selbst dann gehört reichlich seherisches Talent dazu, sich vorzustellen, dass von dem Erdbeerfeld eine Gefahr ausgeht. Bloß welche – irgendeine Idee? Falls nicht: Auf Seite 276 hier im Heft finden Sie das Foto eines tatsächlich vorhandenen Erdbeerfeldes, das den Ausgangsimpuls für einen regionalen Blackout lieferte. Lesen Sie dazu eine Analyse des Vorfalls von Rainer von zur Mühlen, der in mehr als über 40 Jahren gefühlt 100.000 Schadensfälle kennengelernt hat und erläutert, warum es eigentlich keine Schadensereignisse, sondern nur Schadensprozesse gibt.

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Stimmt‘s oder stimmt‘s nicht?

15.08.2018

Seit etwa dem 20.07.2018 geistert durch viele Gazetten eine Meldung, dass es russischen Hackern laut einem Medienbericht (ohne Quellenangabe) gelungen sei, sich Zugang zu Netzleitstellen verschiedener US-Energieversorger verschafft zu haben.

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