Katastrophenschutz

Katastrophenschutz

Grenzüberschreitende großräumige Evakuierungsplanung

15.11.2018

Das Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr der Technischen Hochschule Köln hat, gefördert durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, die Ergebnisse seines Projektes ECHD veröffentlicht. ECHD steht für "Evakuierungsplanung Schweiz – Deutschland", die, wie zu erwarten ist, wenn zwei Länder gemeinsam eine Evakuierung planen, nur grenzüberschreitend und großräumig sein kann. Das bedeutet in der Praxis, dass deutlich mehr Stellen an der Planung beteiligt sind, die zudem auch noch unterschiedliche Strukturen aufweisen. Anlass für die verantwortlichen Katastrophenschützer, eine solche Evakuierungsplanung einmal gemeinsam (theoretisch) durchzuspielen, war die Reaktorkatastrophe von Fukushima im Jahr 2011. Betroffen vom GAU eines Kernreaktors mitten in der Vielstaaterei Europas wäre mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr als ein Land. Das Projekt dient also dem Schutz der Bevölkerung in der Umgebung von Kernkraftwerken.

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Katastrophenschutz

Waldbrandbekämpfung mit modernsten Drohnen der Johanniter

01.10.2018

Gegenwärtig gibt es wohl keinen besser ausgestatteten Einsatzwagen zur Ereignisaufklärung mit Drohnen als den der Johanniter-Schnell-Einsatz-Gruppe F.L.I.G.H.T. Denn das Konzept der SEG F.L.I.G.H.T. (=Fernerkundung und LuftInformationsGewinnung Hochauflösend und Thermografisch) der Johanniter des Regionalverbandes Südbrandenburg dürfte in Deutschland einzigartig sein. Es beinhaltet nicht nur den Einsatz von Drohnen verschiedenster Verwendungszwecke, sondern auch einen Transporter mit einem ganzen System aus Stromversorgung und Auswerteelektronik:

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Katastrophenschutz

Erdbebengefährdung neu beurteilt

01.07.2018

Das Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ (www.gfz-potsdam.de), nachfolgend als GFZ abgekürzt, verbreitete über den idw-Informationsdienst Wissenschaft eine Pressemitteilung über eine "Neueinschätzung der Erdbebengefährdung Deutschlands" (Kurzlink https://bit.ly/2JCdyBt). Darin heißt es, dass die bereits 1981 bauaufsichtlich eingeführte erste Erdbebenbaunorm in Zukunft durch ein neues Kartenwerk ersetzt werde. Die neuen Karten würden dann künftig Bestandteil des Nationalen Anhangs (NA) der neuen DIN-Norm DIN EN 1998-1/NA werden. Bauherren bzw. deren Fachplaner müssten darauf achten, ihre Gebäude entsprechend den darin beschriebenen Lastannahmen erdbebengerecht auszulegen.

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Katastrophenschutz

Erdbebengefahr ernst nehmen!

01.07.2014

Problem: "Erdbeben? Doch nicht bei uns!" Diese Einstellung, mit der ein real existierendes Risiko einfach ausgeblendet wird, ist leider weitverbreitet. Man kennt sie leider auch aus anderen Bereichen: "Brand? Doch nicht bei uns!" Sie gilt immer nur solange als richtig, bis man eines Besseren (eigentlich: eines Schlechteren) belehrt wird. Dann schlägt die Stunde der Sündenbocksuche. Dabei ist Prävention doch relativ einfach – in einem hochtechnisierten Land wie Deutschland gibt es schließlich technische Regeln, Normen und Bestimmungen zur Genüge. Diese Vorgaben müssten nur von Experten umgesetzt werden.

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"Missverständnis 400-Quadratmeter-Regelung" missverständlich?

15.01.2013

In Heft 20/2013, S. 318f. veröffentlichte der Sicherheits-Berater einen Beitrag mit der Überschrift "Missverständnis 400-Quadratmeter-Regelung". Einem aufmerksamen Leser fiel auf, dass im Text zwei Aussagen zu finden sind, die ihrerseits zu einem Missverständnis führen können – jedenfalls in direkter Gegenüberstellung:

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