Katastrophenschutz

Katastrophenschutz

Missverständnis "400-Quadratmeter-Regelung"

15.10.2012

Eine besondere Regelung im baulichen Brandschutz existiert durch die sog. "Teilnutzungseinheit", die außerhalb von Fachkreisen auch gern "400-Quadratmeter-Regelung" bezeichnet wird. Dabei handelt es sich um eine oder mehrere Teilflächen à 400 Quadratmeter innerhalb eines größeren Gebäudekomplexes. Manchmal wird diese Regelung jedoch falsch interpretiert oder aber nicht richtig angewendet. Die Verantwortlichen fallen dann aus allen Wolken, wenn die zuständige Baubehörde weitere Anforderungen stellt. Dadurch stehen nicht nur die erhofften Einsparungen in Frage – die Kosten erhöhen sich zudem unnötigerweise.

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Werkschutz

Experimentelle Panikforschung

15.08.2010

In den ersten Fernsehberichten nach der Duisburger Katastrophe konnte man ein Interview mit einem Bremer Professor für Panikforschung erleben. Es machte deutlich, dass der Veranstalter falsch beraten war - auch in der Auswahl der Berater. Die Betrachtung von Panikrisiken, von Auslösern wie auch von Anti-Panik-Strategien ist wichtig, doch haben frühere Erfahrungen den Fachleuten gezeigt, dass eine nicht verhinderte Panik kaum mehr in ihrem Fortgang aufzuhalten ist. Die Aussage des Panikforschers, man habe mit dem Verhalten der Besucher so nicht rechnen können, zeigt, dass es an Kompetenz auf ganzer Linie fehlte. Aufgabe des Beraters ist es, die Parameter des schwer wägbaren Verhaltens in einer solchen Situation in unterschiedlichen Modellen zu antizipieren.

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Betriebliche Katastrophenschutz-Organisation

Das Wasser und die Versäumnisse

15.09.2002

Problem:
Wir wollen gar nicht über Versäumnisse im Bereich der öffentlichen Katastrophenvorsorge, des Deichbaus und der völlig veralteten Strukturen lamentieren, nach denen Landräte, politische Beamte das Krisenmanagement, das sie nie gelernt haben, verantworten müssen. Wir wollen nicht darüber sprechen, dass nur straffe Führungsprinzipien, wie sie beim Einsatz von Bundes¬wehr und Bundesgrenzschutz zum Tragen kamen, wirklich effiziente Maßnahmen zu realisieren vermochten. Wir müssen aber darüber sprechen, dass in der betrieblichen Praxis die sog. BKO (Betriebliche Katastrophenschutz-Organisation) seit Jahrzehnten vernachlässigt worden ist und eigentlich nur bei wenigen Unternehmen, insbesondere der chemischen und pharma¬zeutischen Industrie, produkt- und produktionsprozessbedingt einen entsprechenden Stellenwert hatten.

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Katastrophenschutz

Gefahrenabwehr mit Bindemitteln

15.05.2001

Wo ölhaltige Mittel austreten bzw. ölhaltige oder chemische Flüssigkeiten gelagert, transportiert oder verarbeitet werden, besteht immer die Gefahr einer Boden- und Gewässerverschmutzung. Entsprechend streng ist die Gesetzgebung ausgelegt. Umweltgefährdungen werden mit hohen Geldstrafen, in besonders schweren Fällen sogar mit Freiheitsstrafen geahndet. Strafgesetzbuch, Gefahrstoffverordnung, Umwelthaftungsgesetz, Wasserhaushaltsgesetz, Bundes-Bodenschutzgesetz - um nur einige zu nennen - finden bei Umweltvergehen Anwendung.

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Katastrophenschutz

Gefahrenabwehr mit Bindemitteln

15.05.2000

Wo ölhaltige Mittel austreten bzw. ölhaltige oder chemische Flüssigkeiten gelagert, transportiert oder verarbeitet werden, besteht immer die Gefahr einer Boden- und Gewässerverschmutzung. Entsprechend streng ist die Gesetzgebung ausgelegt. Umweltgefährdungen werden mit hohen Geldstrafen, in besonders schweren Fällen sogar mit Freiheitsstrafen geahndet. Strafgesetzbuch, Gefahrstoffverordnung, Umwelthaftungsgesetz, Wasserhaushaltsgesetz, Bundes-Bodenschutzgesetz - um nur einige zu nennen - finden bei Umweltvergehen Anwendung.

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