Krisen- Notfall- Riskmanagement

Katastrophenschutz

Erdbebengefährdung neu beurteilt

01.07.2018

Das Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ (www.gfz-potsdam.de), nachfolgend als GFZ abgekürzt, verbreitete über den idw-Informationsdienst Wissenschaft eine Pressemitteilung über eine "Neueinschätzung der Erdbebengefährdung Deutschlands" (Kurzlink https://bit.ly/2JCdyBt). Darin heißt es, dass die bereits 1981 bauaufsichtlich eingeführte erste Erdbebenbaunorm in Zukunft durch ein neues Kartenwerk ersetzt werde. Die neuen Karten würden dann künftig Bestandteil des Nationalen Anhangs (NA) der neuen DIN-Norm DIN EN 1998-1/NA werden. Bauherren bzw. deren Fachplaner müssten darauf achten, ihre Gebäude entsprechend den darin beschriebenen Lastannahmen erdbebengerecht auszulegen.

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Terrorismus

Terrorismusabwehr vs. institutioneller Änderungsbedarf

15.05.2018

Ein entscheidender Faktor für die Bekämpfung des islamistischen Terrorismus und insbesondere für die Bewertung von Gefährdungssachverhalten und die Verhinderung terroristischer Anschläge ist die frühzeitige Zusammenführung, Analyse und Bewertung relevanter Informationen aller Sicherheitsbehörden auf Ebene des Bundes und der Länder. Um einen schnellen und unmittelbaren Informationsaustausch zwischen allen relevanten Akteuren zu gewährleisten, wurde 2004 das Gemeinsame Terrorismusabwehrzentrum (GTAZ) in Berlin gegründet. Hier arbeiten insgesamt 40 Behörden aus Polizei und Nachrichtendiensten zusammen und tauschen sich u. a. in täglichen Lagebesprechungen über neueste Entwicklungen im Phänomenbereich islamistischer Terrorismus aus.

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Krisenmanagement

Probleme und Lösungen bei redundanten Leitstellen

15.08.2017

Problem: Es gab und gibt immer wieder Probleme mit der Systemstabilität von Leitstellen. Angesichts der Komplexität der verschiedenen Leitstellensysteme (Notrufabfrage, Leitstellensystem, Geographische Informationssysteme, Kommunikationssysteme, Visualisierungen, etc.) ist das an und für sich auch so zu erwarten. Einige Vorfälle führten sogar zu kompletten Leitstellenausfällen. Dem Sicherheits-Berater liegt u. a. ein Beispiel vor, bei dem es in einer BOS-Leitstelle zu Systemabstürzen gekommen ist. Im Zuge dessen kamen Gespräche bzw. Notrufe nicht sofort in die Leitstelle durch.

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Krisenmanagement

3D-Funktionen bei geografischen Informationssystemen

15.08.2017

Geografische Informationssysteme (GIS) dienen grundsätzlich der Erfassung, Bearbeitung, Organisation, Analyse und Präsentation räumlicher Daten. Bei Einsatzleitsystemen (ELS) bieten GIS die geografische Unterstützung bei der Anzeige von Einsatzkräften, Führung von Einsätzen, Planung von Einsätzen, Planung und Einsatz von vorhandenen Ressourcen und viele weitere Gebrauchsmöglichkeiten an. Für die Einsatzfahrzeuge können auch Routenplanungen durchgeführt werden, die teilweise die aktuelle Verkehrssituation oder die Situation am Einsatzort (Staus, Baustellen, Sperrungen, Windrichtung etc.) mitberücksichtigen können. Damit können die schnelle und richtige Anfahrt der Einsatzkräfte koordiniert und Ankunftszeiten prognostiziert werden. Auch können die Standorte von hilfesuchenden Personen bzw. deren Kommunikationssysteme in der Karte des GIS angezeigt werden, wenn Positionsdaten übermittelt werden. Zusätzlich können die GIS zur Einsatzdokumentation und für statistische Zwecke (z. B. Häufung von Einsätzen in bestimmten Gebieten nach Einsatzgrund) verwendet werden.

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