Krisen- Notfall- Riskmanagement

Katastrophenschutz

Missverständnis "400-Quadratmeter-Regelung"

15.10.2012

Eine besondere Regelung im baulichen Brandschutz existiert durch die sog. "Teilnutzungseinheit", die außerhalb von Fachkreisen auch gern "400-Quadratmeter-Regelung" bezeichnet wird. Dabei handelt es sich um eine oder mehrere Teilflächen à 400 Quadratmeter innerhalb eines größeren Gebäudekomplexes. Manchmal wird diese Regelung jedoch falsch interpretiert oder aber nicht richtig angewendet. Die Verantwortlichen fallen dann aus allen Wolken, wenn die zuständige Baubehörde weitere Anforderungen stellt. Dadurch stehen nicht nur die erhofften Einsparungen in Frage – die Kosten erhöhen sich zudem unnötigerweise.

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Krisenmanagement

Krisenmanagement und Öffentlichkeitsarbeit

15.02.2012

In Heft 3/2012 hatte der Sicherheits-Berater unter gleicher Überschrift u.a. die Costa Concordia-Katastrophe angesprochen und das miserable Krisenmanagement aber auch grenzwertiges Verhalten von Verantwortungsträgern in der Krise angesprochen. Ein langjähriger Leser des Sicherheits-Berater ist auf Costa-Schiffen unterwegs gewesen.

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Werkschutz

Experimentelle Panikforschung

15.08.2010

In den ersten Fernsehberichten nach der Duisburger Katastrophe konnte man ein Interview mit einem Bremer Professor für Panikforschung erleben. Es machte deutlich, dass der Veranstalter falsch beraten war - auch in der Auswahl der Berater. Die Betrachtung von Panikrisiken, von Auslösern wie auch von Anti-Panik-Strategien ist wichtig, doch haben frühere Erfahrungen den Fachleuten gezeigt, dass eine nicht verhinderte Panik kaum mehr in ihrem Fortgang aufzuhalten ist. Die Aussage des Panikforschers, man habe mit dem Verhalten der Besucher so nicht rechnen können, zeigt, dass es an Kompetenz auf ganzer Linie fehlte. Aufgabe des Beraters ist es, die Parameter des schwer wägbaren Verhaltens in einer solchen Situation in unterschiedlichen Modellen zu antizipieren.

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Recht

Vorsicht bei Änderungen in den Bedingungen von D&O-Versicherungsverträgen

01.12.2009

Grundsätzlich haben Vorstandsmitglieder bei ihrer Geschäftsführung die Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters anzuwenden. Eine Pflichtverletzung liegt nicht vor, wenn das Vorstandsmitglied bei einer unternehmerischen Entscheidung vernünftigerweise annehmen durfte, auf der Grundlage angemessener Information zum Wohle der Gesellschaft zu handeln. Vorstandsmitglieder, die ihre Pflichten verletzen, sind der Gesellschaft zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens als Gesamtschuldner verpflichtet. Hiervon sind auch Gesellschafter-Geschäftsführer betroffen sind, die nur mit einem geringen Kapital an dem Unternehmen beteiligt sind. Ist streitig, ob sie die Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters angewandt haben, so trifft sie die Beweislast. Dies hat zur Folge, dass sie im Schadensfall mit ihrem privaten Vermögen haften.

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Krisenmanagement

Sicherheit der Stromversorgungen - Härtetest tut not

15.10.2008

„Selbst wenn ganz Wien dunkel ist, gehen bei uns die TV-Übertragungen weiter", schrieb die Messe Wien in ihrem Juni-Magazin kurz vor der EM. Und die Wiener Stadtwerke ergänzten das: „Wir investieren jedes Jahr hohe Beträge in die Sicherheit unser Leitungsnetze. Auf unsere Versorgung mit Strom, Gas und Fernwärme können Sie sich deshalb verlassen. Auch in Ausnahmesituationen." Und wenige Tage später lauteten die Meldungen „Ein Stromausfall im Internationalen Broadcasting Center (IBC) der UEFA in Wien hat während des Halbfinales Deutschland-Türkei für minutenlange Bild- und Tonunterbrechungen beim ZDF, ORF und anderen TV-Anstalten geführt. Vom IBC aus gehen alle TV-Bilder in die Welt..."

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