Rechenzentren

RZ-Planung

Kopplung von A-B-Versorgungen – Ja oder Nein

01.04.2016

Eine wesentliche Anforderung an die Stromversorgung von kritischen Infrastrukturen ist deren Fehlertoleranz. Dazu werden in hochverfügbaren Rechenzentren zwei unabhängige Stromversorgungen bereitgestellt (sog. A-B-Netze). Diese Netze bestehen jeweils aus:

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RZ-Planung

Neuer TÜViT TSI-Kriterienkatalog vorgestellt

01.04.2016

Am 1.3.2016 stellte die TÜViT (TÜV Informationstechnik GmbH) im Rahmen des TSI-Days in Düsseldorf ihren neuen TSI-Kriterienkatalog (Trusted Site Infrastructure), Version 4.0, für die Prüfung und Zertifizierung von Rechenzentren vor. Die Versionsnummer 4 macht deutlich, dass eine grundlegende Überarbeitung stattgefunden hat. Die wichtigste Motivation dafür ist die "Integration" der Rechenzentrumsnorm DIN EN 50600 durch Aufnahme der normativen Anforderungen der DIN in den TSI Kriterienkatalog.

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RZ-Planung

Rechenzentren mit eigener Abwärme kühlen

15.03.2016

Bereits im Jahr 2010 startete das Pilotprojekt "Aquasar" von IBM in Zusammenarbeit mit der ETH in Zürich (Eidgenössische Technische Hochschule). Ein Hochleistungsrechner wird dabei statt mit Luft mit warmen Wasser gekühlt. Speziell entwickelte Server (IBM BladeCenter Server) machen es möglich, die hochleistungsfähigen Prozessoren mit Wasser zu kühlen, das eine Temperatur von bis zu 60 Grad Celsius besitzt. Auch andere Hersteller haben vergleichbare Entwicklungen. Man spricht auch von einer Warm- oder Heißwasserkühlung – d. h. selbst warmes oder stark aufgeheiztes Wasser lässt sich noch zu Kühlzwecken verwenden.

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RZ-Planung

Anwendung der EnEV 2014 auch auf Rechenzentren?

15.02.2016

Das Thema ist nicht neu. Aber verschiedene Fragen werden dem Sicherheits-Berater immer wieder gestellt: Durch die Änderung der Energieeinsparverordnung (EnEV), die schon seit dem 1. Mai 2014 gilt, hat sich bezüglich des zulässigen Energiebedarfs für Gebäude einiges geändert. Im Kern geht es dabei um die Anhebung der Energieeffizienzanforderungen für Neubauten um 25 Prozent ab dem 1. Januar 2016. In der Verordnung heißt es dazu: "…der berechnete Jahres-Primärenergiebedarf des Referenzgebäudes…ist mit dem Faktor 0,75 zu multiplizieren". Doch welche Gebäude genau sind davon betroffen – und wie steht es dabei um Rechenzentren, die ja einen nicht unerheblichen Teil an Primärenergie benötigen? Dazu ein Auszug aus der EnEV:

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RZ-Planung

DCIM wird kommen

15.01.2016

Zur Software-Produktgattung des Jahres 2016 ruft der Sicherheits-Berater bereits jetzt das DCIM (Data Center Infrastructure Management) aus. DCIM-Software soll helfen, das Rechenzentrum besser zu verstehen und zu steuern. Ziel ist meistens, die Effizienz des Rechenzentrums zu verbessern. Es hat sich gezeigt, dass der Tanz um das goldene Kalb PUE (Power Usage Efficiency) zu recht ernüchternden Ergebnissen führt, wenn einfach die "grünsten Komponenten" der verschiedensten Hersteller zusammengestellt und betrieben werden. Es ist ein gerüttelt Maß an Denkarbeit und Aussteuerung nötig, um einen annehmbaren oder gar guten PUE-Wert zu erzielen, wenn ein Rechenzentrum nicht zu 100 Prozent ausgelastet ist.

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