Rechenzentren

RZ-Sicherheit

Mit Wassermassen richtig umgehen

01.08.2013

Problem: Aller Segen kommt von oben: So könnte man den Wassereinbruch in das Universitätsrechenzentrum in Bochum beschreiben. Die Entwässerung des RZ-Flachdachs konnte den Starkregen vom 19. Juni einfach nicht mehr bewältigen. Die Krux: Abwasserleitungen werden nicht auf hohe Drücke ausgelegt. Wenn nach DIN nur Prüfungen mit 0,5 Bar stattfinden, dann reicht das nicht. So auch hier. Die Steckverbindungen und ihre Dichtungen hielten dem Druck nicht stand. Sie lösten sich so weit, dass sich das Wasser den nun nicht mehr behinderten Weg ins RZ bahnte. Vorhängen ähnlich – teilweise bis zu fünf Zentimeter breit und mehr als einen Meter lang – ergossen sich die Wassermengen über die Deckenkonstruktion, Leuchten etc. direkt über die Serverschränke. Eindrucksvolle Bilder kann man im Internet unter http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/meldung/2013/06/meld01462.html.de  sehen.

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RZ-Planung

Tipps: Wo sollten Meldungen auflaufen?

01.07.2013

Probleme:

  1. In einem Berliner Rechenzentrum gab es durch Ausfall der Kältetechnik eine schnell ansteigende Erwärmung im Rechnerraum. Die Raumtemperatur stieg innerhalb von wenigen Minuten auf 46 Grad Celsius an. In den Racks und an den Rechnern herrschten schon Temperaturen von teilweise über 65 Grad, sodass diese sich automatisch abschalteten. Wie durch ein Wunder gingen nur 11 Controller kaputt und konnte der Schaden im Zuge funktionierender Wiederanlaufprozeduren kleingehalten werden. Es war Wochenende. Das RZ fuhr unbedient. Alle zwei Stunden "schaute" der zuständige Mitarbeiter mittels Fernmonitoring in das RZ. Nach Protokoll der Gebäudeleittechnik (GLT) hatte er just acht Minuten vor dem Ausfall noch alles als in Ordnung befindlich sehen können. Eine automatische Benachrichtigung für Störereignisse gab es nur lokal und zudem nur akustisch im Rechnerraum. Da das Haus unbesetzt war, konnte das nicht ausreichend sein.

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RZ-Planung

Brunnenkühlung im Rechenzentrum

01.05.2013

Bei der Effizienzsteigerung von Rechenzentren fragt man sich, welche regenerativen Energien sinnvoll eingesetzt werden können. Die ersten Gedanken in Richtung Windkraft oder Photovoltaik sind schnell wieder verflogen, da kommt der erste greifbare Vorschlag der Brunnenkühlung (eigentlich: Brunnenwasserkühlung, also Nutzung von Brunnenwasser als Kühlwasser) auf den Tisch. Sodann muss dann geklärt werden, wie diese Kältequelle am besten in die bestehende oder neu zu errichtende Kälteerzeugung integriert werden kann.

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RZ-Planung

USV-Anlagen optimal einbinden

01.04.2013

Spätestens bei der professionellen Integration einer gesicherten Stromversorgung für Serverräume muss man sich mit Begriffen wie "automatischer Bypass", "manueller Bypass" und "externe Handumgehung" auseinandersetzen. Aber was genau hat es mit diesen Begriffen auf sich?

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RZ-Planung

Richtig sauber und nicht ganz sauber?

15.03.2013

Nach einem Beitrag auf www.silicon.de, laut eigener Angabe "eine der führenden deutschen Webseiten für das leitende IT-Management und Business-Entscheider", ist Staub verantwortlich für den "schleichenden Tod" im Rechenzentrum. Der Beitrag verweist auf die Website data-central.site-ym.com/ der Industrievereinigung "Data Center Alliance" (DCA). Dort steht im Newsbereich zu lesen, dass sich DCA-Mitglieder der "Anti-Contamination Steering Group" getroffen hätte und auch gleich zu ersten Erkenntnissen gekommen seien: Die Kontamination von Servern, Festplatten, Anschlüssen und Klimatisierung durch mikroskopisch kleine Schwebepartikel und Gase könnten nicht nur zu frühem Versagen von Equipment führen, sondern auch zu erhöhtem Stromverbrauch, also insgesamt zu höheren Kosten. Die Erkenntnis ist eigentlich alles andere als neu. Aber, so die Fachleute weiter, die Betreiber wissen nicht um diese Gefahr!

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