RZ-Planung

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(Un-)Korrekte Auslegung der Normen für IT-Räume

15.06.2016

Wer lesen kann ist nach herrschender Meinung klar im Vorteil. Das gilt vor allem dann, wenn die Diskussion um Dinge geht, die gerne zitiert, aber selten sorgfältig gelesen werden. Normen zum Beispiel. So tritt ein durchaus namhafter Planer von Rechenzentren seit einiger Zeit mit der Behauptung an, dass nach dem Normentwurf der DIN EN 50600-2-5 IT-Räume der Schutzklasse 4 – also Räume mit höchsten Sicherheitsanforderungen – zwingend als Raum-in-Raum-Systeme zu errichten sind. Brandschutz und Schutz gegen andere Gefährdungen aus dem Inneren des Gebäudes seien laut EN 50600 nur mit der zusätzlichen Konstruktion normgerecht umzusetzen.

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Biozide in Rückkühlanlagen

01.06.2016

Biozide sind Chemikalien zur Schädlingsbekämpfung, oder, wie sich das Umweltbundesamt (www.umweltbundesamt.de) ausdrückt, "Substanzen und Produkte, die Schädlinge und Lästlinge…aber auch Algen, Pilze oder Bakterien bekämpfen." Auch in Rückkühlanlagen von Rechenzentren werden Biozide eingesetzt, wo sie die Bildung von Biofilmen verhindern, diese abbauen, und so der Entstehung und Vermehrung von Legionellen entgegenwirken sollen.

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Kopplung von A-B-Versorgungen – Ja oder Nein

01.04.2016

Eine wesentliche Anforderung an die Stromversorgung von kritischen Infrastrukturen ist deren Fehlertoleranz. Dazu werden in hochverfügbaren Rechenzentren zwei unabhängige Stromversorgungen bereitgestellt (sog. A-B-Netze). Diese Netze bestehen jeweils aus:

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Neuer TÜViT TSI-Kriterienkatalog vorgestellt

01.04.2016

Am 1.3.2016 stellte die TÜViT (TÜV Informationstechnik GmbH) im Rahmen des TSI-Days in Düsseldorf ihren neuen TSI-Kriterienkatalog (Trusted Site Infrastructure), Version 4.0, für die Prüfung und Zertifizierung von Rechenzentren vor. Die Versionsnummer 4 macht deutlich, dass eine grundlegende Überarbeitung stattgefunden hat. Die wichtigste Motivation dafür ist die "Integration" der Rechenzentrumsnorm DIN EN 50600 durch Aufnahme der normativen Anforderungen der DIN in den TSI Kriterienkatalog.

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Rechenzentren mit eigener Abwärme kühlen

15.03.2016

Bereits im Jahr 2010 startete das Pilotprojekt "Aquasar" von IBM in Zusammenarbeit mit der ETH in Zürich (Eidgenössische Technische Hochschule). Ein Hochleistungsrechner wird dabei statt mit Luft mit warmen Wasser gekühlt. Speziell entwickelte Server (IBM BladeCenter Server) machen es möglich, die hochleistungsfähigen Prozessoren mit Wasser zu kühlen, das eine Temperatur von bis zu 60 Grad Celsius besitzt. Auch andere Hersteller haben vergleichbare Entwicklungen. Man spricht auch von einer Warm- oder Heißwasserkühlung – d. h. selbst warmes oder stark aufgeheiztes Wasser lässt sich noch zu Kühlzwecken verwenden.

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