Sicherheitsplanung

Sicherheitsplanung

"Kompensatorische Maßnahmen" bei Flucht- und Rettungswegen in Bestandsbauten

15.10.2019

Umbauten und Nutzungsänderungen in Bestandsgebäuden erfordern bisweilen ein Überdenken der oft behördlich abgestimmten Flucht- und Rettungswegsituation. Geänderte Fluchtwegeführung oder Personenzahlen erfordern hier oft Anpassungen im gesamten Verlauf eines Flucht- und Rettungsweges. In erster Linie denkt man, wenn man von solch einer Problemstellung betroffen ist, an bauliche Maßnahmen, wie das Verbreitern von Fluchtwegen, Türen und Notausgängen. Die Möglichkeiten hier stoßen jedoch schnell an ihre Grenzen, wenn räumliche oder statische Zwänge dem Änderungswillen Grenzen setzen. Man könnte auch sagen: Beton schafft Tatsachen.

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Ereignismanagement – auch im Security-Bereich?

01.09.2019

Wegen eines Berichts über einen Wasserschaden in einem Geschäftshaus in der Düsseldorfer Innenstadt in der Nacht vom 6. auf den 7. August 2019 stellte sich uns folgende Frage: "Wie gehen wir mit solchen unvorhersehbaren Ereignissen um?"

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Schadenprozesse zu Ende denken …

15.08.2019

Man müsste es für selbstverständlich halten, dass Menschen Dinge, besser: Prozesse, zu Ende denken. Der Sicherheits-Berater spricht fast nie von Schadensereignissen, höchstens aus Versehen, weil man in der Terminologie der Alltagssprache verhaftet ist. In der Regel ist ein Schadensereignis gar kein Ereignis, sondern zumeist das Ergebnis oder Ende eines Prozesses. Nehmen wir das einfache Beispiel eines Brandes: Das achtlose Wegwerfen einer brennenden Zigarette ist das eigentliche Ereignis. Tritt Luftzug hinzu und befindet sich die Zigarette in einer brennbaren Umgebung, dann entwickelt sich ein Feuer. Ggf. bis zum Großbrand. Kleine Ereignisse entwickeln sich zum Großschaden. Die Fantasie reicht oft nicht, sich ein denkbares Szenario auszumalen.

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Außengeländesicherung – wie umsetzen?

15.08.2019

Dem Sicherheits-Berater fällt eine verstärkte Einbruch- und Diebstahltätigkeit in eigentlich gesicherten Umgebungen auf. Versorger haben eine umfassende Zaunanlage, Polizeigelände sogar zusätzlichen Übersteig- und Unterkriechschutz. Interessant dabei, dass sich die Täter trotz Personal in den Gebäuden unbemerkt Zutritt verschaffen und dabei z. B. größere Mengen Starkstromkabel stehlen können. Oder dort sichergestellte Fahrzeuge, Objekte usw. so zerstören, dass anderweitige Ermittlungen nur noch bedingt möglich sind. Bemerkt wurden in der Regel die Diebstähle erst Stunden später. Die Ermittlung der Täter blieb so meist erfolglos.

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Verkehrswege à la Notre-Dame gibt’s überall

24.05.2019

In der letzten Zeit häufen sich bei Neubauvorhaben sicherheitskonzeptionelle Fragestellungen, welche sich aus dem Umgang mit den internen Verkehrswegen (Treppenräumen, Aufzügen) ergeben. Auf der einen Seite müssen die Anforderungen des Brandschutzkonzeptes eingehalten werden und zugleich sollen Unberechtigte nicht in intern genutzte Bereiche gelangen. Auf der anderen Seite zeigen wohl erste Ursachenermittlungen im Notre-Dame in Paris, dass vorhandene Brandschutzauflagen - sei es aus Unkenntnis, aus Sorglosigkeit oder wirklich fahrlässig - den Brandausbruch stark begünstigt haben. Ist dies nicht aber auch in vielen Gebäuden in Deutschland der Fall – vielleicht auch in der Rheingoldhalle (dazu mehr in einem der nächsten Hefte)? Gehen wir nicht viel zu leichtfertig mit Regeln um, welche zum Schutz der dort lebenden bzw. arbeitenden Menschen aufgestellt worden sind?

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