Sicherheitsplanung

Sicherheitsplanung

Die Aneignung von Perimeterschutz-Know-how

01.05.2017

Wenn es um die Außenhaut- und Innenbereichssicherung von Gebäuden geht, weiß nahezu jeder Sicherheitsverantwortliche spontan eine ganze Menge zu berichten. Fragt man jedoch nach dem Stichwort "Perimeterschutz", fallen zwar Stichworte wie "Zaunanlage", "Wassergraben", "Grenzbefestigung" oder "Außenanlage". Dass Perimeterschutz aber mehr ist als ein sozusagen nur physisch vorgelagertes Sicherheitsthema – das dürfte den wenigsten klar sein. Hand aufs Herz: Hätten Sie gewusst, woher der Begriff "Perimeter" eigentlich stammt ("peri" aus dem Griechischen bedeutet "um herum"). Oder ist Ihnen klar, dass ein Perimeterbereich nicht nur eine horizontale (in der Fläche), sondern auch eine vertikale Ebene (Ausdehnung nach oben oder unten) besitzt – ein Umstand, der z. B. bei der Bekämpfung von Drohnen relevant werden kann? Der Sicherheits-Berater unterstellt daher, dass sich das Thema Perimeterschutz nicht so ohne weiteres en passant abfrühstücken lässt, und möchte kurz vier Möglichkeiten vorstellen, sich auf dem Gebiet des Perimeterschutzes weiterzubilden:

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10 Gebote für eine homogene Sicherheitskonzeption

15.04.2017

Am 27. März 2017 gab es einen spektakulären Raub einer Münze aus dem Berliner Bode-Museum. Dieses Goldstück mit dem Profil von Queen Elizabeth II. und dem Maple-Leaf-Symbol Kanadas auf der Rückseite war eine private Leihgabe und hat einen Wert von ca. 3,7 Millionen Euro. Viel wurde an diesem und in den darauf folgenden Tagen über den möglicher Tathergang und die Schwachstellen berichtet. Der Sicherheits-Berater möchte nicht darauf aufsetzen und zeigen, was ggf. alles falsch geplant bzw. welche Sicherheitsmaßnahmen gefehlt haben. Vielmehr soll dies der Anlass sein, noch einmal die 10 Gebote der Sicherheitsplanung in den Fokus zu rücken und dabei auf den einen oder anderen Aspekt zusätzlich Bezug zu nehmen:

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Neue Förderbedingungen beim Einbruchschutz

15.04.2017

Ein Tipp für die gesamte Belegschaft ist der Hinweis auf den vereinfachten Zugang zu Fördermitteln der KfW: Im November 2015 legten das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), das Bundesministerium des Innern (BMI) und das deutsche Forum für Kriminalprävention (DFK) ein Förderprogramm auf, das Wohneigentümer und Mieter unterstützen soll, den baulichen Einbruchschutz in bestehenden Wohnräumen zu verbessern. Das Förderprogramm nennt sich "Kriminalprävention durch Einbruchsicherung" und wurde nach Angaben des BMUB im letzten Jahr bereits 40.000 mal abgerufen.

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Plädoyer für sicherere Recyclinganlagen

01.04.2017

Problem: Eine Pressemitteilung des Öko-Institut e. V., Institut für angewandte Ökologie, vom 6. März 2017 lässt aufhorchen: In einem vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit geförderten Projekt "Elektrofahrzeugrecycling 2020" arbeitet das Institut mit den verschiedenen Partnern an neuen Konzepten, das Recycling von Edelmetallen aus Elektrofahrzeugen zu optimieren (vgl. https://idw-online.de/de/news668959 und der dort angebotene Beitrag mit ausführlichem Zahlenwerk). Man geht davon aus, dass bei einem künftigen jährlichen Absatz von einer Million Elektrofahrzeugen schätzungsweise sieben Tonnen Zinn, 85 Kilogramm Gold, 300 Kilogramm Silber, 17 Kilogramm Palladium und 70 Tonnen Kupfer wiedergewonnen werden können (zum Vergleich: Heute umfasst der gesamte Elektrik- und Elektronikbereich in Deutschland "nur" 12 Tonnen Gold). Nimmt man die vielen anderen neuen Entwicklungen zu Industrie 4.0 hinzu, muss man in Summe von einer "Goldgräberstimmung" im Recycling-Bereich sprechen. Das erfordert auch neue Sicherheitskonzepte, auch weil es genug potenzielle Personenkreise gibt, die da unberechtigt mit "graben" möchten.

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VDMA- Empfehlungen zur Gebäudeautomationssicherheit

01.04.2017

Alle Jahre wieder wird auf den Seiten der Kaspersky Labs GmbH (www.kaspersky.com) eine Jahresanalyse der Internetbedrohungen veröffentlicht. Die Highlights des Jahres 2016 waren demnach der Handel mit Zugangsdaten kompromittierter Server, gekaperte Geldautomatensysteme, Cybererpressung (Ransomware), mobile Bankingmalware sowie das Hacken und die Verbreitung sensibler Daten. Alarmierend ist dabei auch die Anzahl der registrierten Webattacken. Gemäß der Analyse war im Jahr 2016 etwa jeder vierte Nutzer von einer Webattacke betroffen.

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