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FM 200 nicht zurückgezogen

01.09.2006

In Heft 14/15 berichtete der Sicherheits-Berater darüber, dass die Mitglieder des Bundesverbandes Technischer Brandschutz e.V. (bvfa) darauf verzichten, künftig HFKW in Feuerlöschanlagen einzusetzen. Der Verzicht des Verbandes bezieht sich konkret auf HFKW 23, das mit den Handelsnamen FE-13, Trigon, in sehr geringem Umfang, wenn überhaupt, in Deutschland eingesetzt wurde.

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Reisekosten systematisch untersucht

01.08.2006

Problemfall:

In einem mittelständischen Unternehmen in NRW (810 Mitarbeiter, davon ca. 160 im Außendienst oder mit häufigerer Reisetätigkeit) waren die Reisekosten in den letzten beiden Jahren eklatant (45 %) angestiegen. Die Umsatzentwicklung lag bei + 17 %. Das Unternehmen, einem Konzern zugehörig, aber als unabhängiges Unternehmen mittelständisch geführt, erhielt von der Konzernrevision unangemeldeten Besuch. Die Revision schaute sich die Reisekostenabrechnungen und die zugehörigen Reiseberichte an, verglich Termine aus den Outlook-Kalendern und stellte fest, dass es sich in dem Hause eingebürgert hatte, Reisekostenabrechnungen zu Nebenverdiensten zu entwickeln.

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Verzicht auf klimaschädliches Löschmittel

01.08.2006

Der Bundesverband Technischer Brandschutz (bvfa) verzichtet künftig in Deutschland auf den Einsatz des klimaschädlichen Gases HFKW R 23 in Löschmitteln. R23, das zur Gruppe teilfluorierter Kohlenwasserstoffe gehört, hat ein 12.000 Mal größeres Treibhauspotenzial als Kohlendioxid. Zwar gehört R 23 zu den vom Kyoto-Protokoll erfassten Treibhausgasen, jedoch wurden Klimaschutzaspekte bei der Zulassung von Löschmitteln in Deutschland bislang nicht berücksichtigt.

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Prüfen Sie früh die Transportwegbreite in der Planung

01.07.2006

Problemfall:

Bei einem neuen Großbauvorhaben wurden ein Rechenzentrum, Werkstätten, ein F+E-Bereich und viele infrastrukturell erforderliche Lagerflächen auf mehreren Untergeschossebenen geplant. Beim Installieren der Rechner und einiger größerer Laborgeräte eines Rechenzentrums im 2. Untergeschoss stellte man gravierende Planungsmängel bzw. Ausführungsmängel fest. Die Etagen wurden von einem grundsätzlich ausreichend dimensionierten Lastenaufzug (Tiefe 2,6 m, Breite 1,4 m) erschlossen. Nur: Die Türen waren nicht weit genug zu öffnen. Ein Klimagerät, das hierüber zum Einbau im RZ eingebracht werden sollte, war nicht zu transportieren. Es war die lichte Öffnung genau 4 cm zu schmal. Der Aufzugslieferant wurde einbestellt. Er sollte für die IT-Transporte die Türen ausbauen. Aber das reichte nicht. Denn wie sich herausstellt war auch die lichte Höhe mit 2 m nicht ausreichend.

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Frostaufbrüche - Unfallursache

15.04.2006

Problemfälle:

Dem Sicherheits-Berater wurden zufällig dieser Tage zwei sehr ähnlich klingende Fälle berichtet, bei denen Frostaufbrüche auf dem Werksgelände die Ursache waren. In einem Münchener Unternehmen hatte ein Gabelstaplerfahrer beim Beladen eines LKW mit Industrieelektronik wenig Raum zum Einschwenken mit dem Gabelstapler. Der Winkel war so ungünstig, dass er mit einem Rad in ein Schlagloch geriet, das durch den Frost dieses Winters aufgebrochen war. Hinzu kam, dass die Lastverteilung auf der Palette recht ungleichmäßig war und dadurch die hochwertige Ware von der Palette abstürzte, auf der danebenstehenden Rampe eines Lagerhauses aufschlug und zum Transportversicherungsschaden in Höhe von 140.000 Euro wurde.

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