Unternehmenssicherheit Werkschutz

Sicherheitslage

Kidnapping for Ransom als Finanzierungsquelle

15.11.2017

Kidnapping for Ransom hat sich innerhalb weniger Jahre zu einem extrem profitablen Finanzierungsmittel und dadurch zu einem der präferierten Mittel von gewaltsamen nichtstaatlichen Akteuren im Bereich Terrorismus, Guerilla, Gangs und Organisierter Kriminalität entwickelt. Kidnapping for Ransom (KFR oder auch K&R) ist ein relativ neuer Begriff in den internationalen Beziehungen, so dass es noch keine offizielle deutsche Übersetzung für ihn gibt, häufig wird der Begriff "erpresserische Entführung" benutzt.

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Revision

Das Schwarzbuch des BdSt

15.11.2017

"Die öffentliche Verschwendung 2017/18" lautet der Untertitel des "Schwarzbuch", das der Bund der Steuerzahler Deutschlands e.V. (BdSt) jetzt veröffentlicht hat. Das 192 Seiten umfassende Buch kann auf www.schwarzbuch.de bestellt werden. Es kostet nichts und wird zügig versandt. Der Sicherheits-Berater hat das BdSt-Buch einmal durchgeblättert mit der Fragestellung, ob darin Fälle von Geldverschwendung aus sicherheitsrelevanten Bereichen dokumentiert sind. Dabei geht es je nach Fallbeispiel um fehlgeschlagene Planung, um versagendes Controlling, um mangelhafte Compliance.

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Werkschutz

Erlahmte Aufmerksamkeit

01.11.2017

Problemfälle: In den letzten Monaten erhielt der Sicherheits-Berater aus den Unternehmen wiederholt Fallschilderungen, aus denen hervorgeht, dass die Aufmerksamkeit des Wach- und Sicherheitspersonals stark zu wünschen übrig lässt. Teilweise sind dadurch erhebliche Schäden entstanden. Zwei besonders spektakulär-dreiste Beispiele seien hier kurz geschildert:

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Sicherheitslage

Abwehr von islamistisch-terroristischen Anschlägen durch Videoüberwachung

01.11.2017

Die Frage nach dem Nutzen, der Tauglichkeit, dem Sinn einer (flächendeckenden) Videoüberwachung des öffentlichen Raumes ist eine zutiefst politisierte Frage, die seit Jahren emotional aufgeladen diskutiert wird und mit der künftig Wahlen gewonnen oder verloren werden könnten. Eine politisierte, parteipolitische oder philosophische Debatte dieser Frage kann an anderen Orten geführt werden. Angesichts der aktuellen Bedrohung durch den islamistischen Terrorismus historischen Ausmaßes und der zahlreichen islamistisch-terroristischen Anschläge in Europa in den letzten drei Jahren (u. a. am 7.1.2015 in Paris, 13.11.2015 in Paris, 22.3.2016 in Brüssel, 14.7.2016 in Nizza, 18.7.2016 bei Würzburg, 24.7.2016 in Ansbach, 19.12.2016 in Berlin, 22.3.2017 in London, 7.4.2017 in Stockholm, 22.5.2017 in Manchester, 3.6.2017 in London, 28.7.2017 in Hamburg, 17.8.2017 in Barcelona) soll diese Frage hier nicht auf einer rechtspolitischen Ebene, sondern aus einer operativ-taktischen Perspektive heraus analysiert werden.

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Sicherheitslage

Massenanfall von Verletzten durch islamistischen Terrorismus

01.10.2017

Eine qualitativ und quantitativ neue Bedrohung für die Rettungskräfte und die Polizei Eine Analyse der seit dem 11. September 2001 in Europa geplanten und durchgeführten islamistischen Anschläge und Attentate zeigt, dass sich sowohl die Rettungskräfte als auch die Polizei und die Krankenhäuser qualitativ und quantitativ auf neue Herausforderungen sowie besonders schwere und besonders viele Verletzungen durch einen Massenanfall von Verletzten durch Terrorismus (TerrorMANV) einstellen müssen. Die untersuchten islamistischen Anschläge in Europa seither können – aus medizinischer Sicht in Bezug auf ihre Schadenswirkung – in zwei Kategorien eingeteilt werden:

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