Zu guter Letzt

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Prognose im Trend 2019

15.08.2019

In Heft 1 eines jeden Jahres veröffentlicht der Sicherheits-Berater immer eine Prognose für das neue Jahr. Er bringt dabei  Verbandsstatistiken, eigene Befragungen und die Auftragslage nach Projekten der Sicherheitswirtschaft zusammen und wagt, sogar Zahlen zu nennen. Das erste Halbjahr ist vorüber und der Trend, dass die Trendprognose sich bewahrheitet, ist erkennbar. Nehmen wir die Zahlen der Exporte der deutschen Elektroindustrie und rechnen den Anteil der sicherheitsrelevanten Techniken heraus, dann ergibt sich in den ersten sechs Monaten ein Plus von acht bis 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Sicherheitswirtschaft geht es gut. Zwar gingen die Exporte für Gefahrenmeldetechnik, Video, Zutrittskontrolltechnik und Leitsysteme nach Großbritannien spürbar zurück, doch wurden diese Rückgänge überkompensiert.

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Zu guter Letzt

Sicherheitsfragen als Fragen des Standpunktes

01.07.2019

Die zeitliche Nähe zweier Antworten der Bundesregierung auf sogenannte Kleine Anfragen rückt ins Bewusstsein, wie sehr das Erkenntnisinteresse bei Sicherheitsfragen von der politischen Couleur abhängt. Es drängt sich unweigerlich der Eindruck auf, dass es gute und schlechte Straftaten geben könnte. So beantwortete die Bundesregierung am 22. Mai (Drucksache 19/10402) eine Anfrage von DIE LINKE. Die hatte gefragt, wie viele antisemitische Straftaten im ersten Quartal 2019 verübt worden seien. Dagegen erhielt die Fraktion der AfD am 24. Mai ihre Antwort (Drucksache 19/10483) auf die Frage, wie viele Angriffe seit 2010 auf christliche Einrichtungen stattgefunden haben. Die AfD hat ihre Frage damit etwas öffentlichkeitswirksamer formuliert, weil in der Antwort eine (absolut gesehen) höhere Anzahl an Straftaten zu erwarten war (nämlich 1.731 Fälle laut Bundesregierung, bezogen auf den Zeitraum 2010 bis 2018). "223 Straftaten" erhielt DIE LINKE als Antwort, allerdings bezogen auf ein einziges Quartal. Im Detail sind die jeweiligen Zahlenangaben in den beiden Antworten ziemlich interpretationswürdig und nur differenziert darstellbar. Ich bin jedoch sicher, dass die beiden Fraktionen schon wissen werden, wie sie die Angaben dem politischen Gegner zum Zwecke der Polarisierung um die Ohren hauen können. Ich vermute: Wenn sich der Tunnelblick von Rechts- wie Linksparteien weiter ausbreitet … dann war’s das mit der Sicherheit.

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Zu guter Letzt

Zu guter Letzt.

15.06.2019

Sionet – ein neues Qualitätsnetzwerk in der Sicherheitsbranche. Diese Meldung in der Rubrik "News" auf der Homepage www.fenster-tueren-technik.de (Kurzlink https://bit.ly/2XaT7OI) lässt aufhorchen: Ein neues Start-Up als bundesweites Beratungs- und Ausführungsnetzwerk zur Tür-Sicherheit, zu Schließsystemen, Zutrittskontrollsystemen und gesicherten Funktionen von Türen in komplexen Gebäudestrukturen und dies für alle FM-Unternehmen, welche Sicherheit benötigen. Ein neues herstellerunabhängiges Dienstleistungsmodell?

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Zu guter Letzt. LKA jagt uns in den April

15.04.2019

Fast hätte ich das (wie übrigens auch die Redakteure von secupedia.info, die die Pressemitteilung unkommentiert weiterverbreitet haben) geglaubt, was das Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern da veröffentlicht hat: "Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern bringt Wörterbuch zur Polizeisprache heraus" – so die Überschrift am 1. April im Presseportal. Um die Fachsprache der Polizei als besondere Form der Verwaltungssprache verstehen zu können, werde das Wörterbuch im handlichen Taschenbuchformat typische Polizeibegriffe in Alltagssprache übersetzen, hieß es dort. Eine Titelseite und eine Musterseite aus dem Wörterbuch (inklusive Lautschrift) wurde sogar zum Download angeboten. Beispiele für Worteinträge: "Außensicherung … Nom. f. Absperrung", "Funkstreifenwagen … Nom. m. Polizeiauto" oder "Ersatzvornahme … Nom. f. wenn die Polizei tut, was ein anderer nicht will oder kann". Die Titelseite und auch eine Beispielseite existieren bereits und sind via Kurzlink https://bit.ly/2FPo0Sw (oder über www.presseportal.de) aufrufbar. Ganz großes Kompliment ans Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern. Wie gesagt, alles nur Spaß! Die offizielle Korrektur erfolgte tags darauf. Schade eigentlich. Nur Spaß war auch der Beitrag im letzten Heft des Sicherheits-Berater, Ausgabe 7/2019, S. 125 mit der Überschrift "Wachhund Schaf". Der virtuelle Autor Hagen Boggs-Horn wollte Sie, liebe Leserinnen und Leser, ebenfalls nur in den April jagen. Haben Sie bestimmt gemerkt!?

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Zu guter Letzt: Das falsche Signal an verwirrte Geister

01.04.2019

Nerven wie Drahtseile hat die Journalistin Dunja Hayali schon mehrfach bewiesen. Und die Fähigkeit, verbal deeskalieren zu können, beherrscht sie ebenfalls virtuos (bis zum Beweis des Gegenteils). So auch am 13. März, als sie das ZDF Morgenmagazin zusammen mit Andreas Wunn moderierte und von einer Zuschauerin physisch und verbal drangsaliert wurde. Hier das Ganze noch einmal zum Anschauen: 

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