Zu guter Letzt

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"Drecks Fxxxx" darf man

15.10.2019

Wenn Sie im Duden das Wort "gehirnamputiert" nachschlagen, liefert dieser Ihnen die Gebrauchsinfo "salopp". Das Wort "Schlampe" beschreibt er als "umgangssprachlich abwertend". Und für "Fotze" findet er die Charakterisierung "vulgär". Das Wort "Drecks Fotze" dagegen übersteigt offenbar sogar das Vorstellungsvermögen der ehrbaren Duden-Redaktion. Weil es jenseits von Gut und Böse ist – mindestens, wenn es im öffentlichen Raum als Schmähung verwendet wird. Das Landgericht Berlin sieht das offenbar etwas anders. Es hält solche Worte und weitere charmante Wortkombinationen à la "Stück Scheiße" für zulässige Meinungsäußerungen. Die Grünen-Politikerin Renate Künast soll damit leben müssen, derart verunglimpft zu werden. Die Begründung für die Entscheidung am Landgericht Berlin verstehe, wer will. Kann man ohne den Gebrauch von Vulgaritäten seine Meinung nicht mehr angemessen äußern?

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Mal ’ne tolle Schlagzeile: Opfer von Polizeigewalt

01.10.2019

Die Ruhr-Universität Bochum hat, was merkwürdig anmutet, ein vorläufiges Ergebnis zum Thema Polizeigewalt in Deutschland veröffentlicht und sah sich gezwungen, einschränkend auf Nachfrage zu sagen, dass das Befragungssample nicht repräsentativ sei. So sollte man als Universität nicht Fake-News schaffen und von Forschungsergebnissen sprechen, die keine sind! Der Vorgang ist unseriös.

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Keßler wechselt zu Johnson Controls

01.09.2019

Johnson Controls Building Technologies & Solutions gibt bekannt, dass Jörg Keßler die Position des General Managers Deutschland bei Johnson Controls zum 1. Juli übernommen hat (Kurzlink https://bit.ly/30hbvqP). In dieser Funktion übernehme er die Verantwortung für das gesamte deutsche Geschäft im Johnson Controls Unternehmensbereich Building Technologies & Solutions. Bei Siemens und Nokia Siemens Networks habe er zuvor verschiedene Führungspositionen im Service und Vertrieb innegehabt. Unter anderem sei er zwei Jahre in leitender Position in Singapur tätig gewesen.

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Prognose im Trend 2019

15.08.2019

In Heft 1 eines jeden Jahres veröffentlicht der Sicherheits-Berater immer eine Prognose für das neue Jahr. Er bringt dabei  Verbandsstatistiken, eigene Befragungen und die Auftragslage nach Projekten der Sicherheitswirtschaft zusammen und wagt, sogar Zahlen zu nennen. Das erste Halbjahr ist vorüber und der Trend, dass die Trendprognose sich bewahrheitet, ist erkennbar. Nehmen wir die Zahlen der Exporte der deutschen Elektroindustrie und rechnen den Anteil der sicherheitsrelevanten Techniken heraus, dann ergibt sich in den ersten sechs Monaten ein Plus von acht bis 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Sicherheitswirtschaft geht es gut. Zwar gingen die Exporte für Gefahrenmeldetechnik, Video, Zutrittskontrolltechnik und Leitsysteme nach Großbritannien spürbar zurück, doch wurden diese Rückgänge überkompensiert.

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Sicherheitsfragen als Fragen des Standpunktes

01.07.2019

Die zeitliche Nähe zweier Antworten der Bundesregierung auf sogenannte Kleine Anfragen rückt ins Bewusstsein, wie sehr das Erkenntnisinteresse bei Sicherheitsfragen von der politischen Couleur abhängt. Es drängt sich unweigerlich der Eindruck auf, dass es gute und schlechte Straftaten geben könnte. So beantwortete die Bundesregierung am 22. Mai (Drucksache 19/10402) eine Anfrage von DIE LINKE. Die hatte gefragt, wie viele antisemitische Straftaten im ersten Quartal 2019 verübt worden seien. Dagegen erhielt die Fraktion der AfD am 24. Mai ihre Antwort (Drucksache 19/10483) auf die Frage, wie viele Angriffe seit 2010 auf christliche Einrichtungen stattgefunden haben. Die AfD hat ihre Frage damit etwas öffentlichkeitswirksamer formuliert, weil in der Antwort eine (absolut gesehen) höhere Anzahl an Straftaten zu erwarten war (nämlich 1.731 Fälle laut Bundesregierung, bezogen auf den Zeitraum 2010 bis 2018). "223 Straftaten" erhielt DIE LINKE als Antwort, allerdings bezogen auf ein einziges Quartal. Im Detail sind die jeweiligen Zahlenangaben in den beiden Antworten ziemlich interpretationswürdig und nur differenziert darstellbar. Ich bin jedoch sicher, dass die beiden Fraktionen schon wissen werden, wie sie die Angaben dem politischen Gegner zum Zwecke der Polarisierung um die Ohren hauen können. Ich vermute: Wenn sich der Tunnelblick von Rechts- wie Linksparteien weiter ausbreitet … dann war’s das mit der Sicherheit.

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