Zu guter Letzt

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Pflichterfüllung im Chaos?

01.10.2016

Ende August berichteten mehrere Berliner Zeitungen von einem Einsatz der Polizei bei der Polizei. Was war passiert? In der Einsatzleitzentrale gab es kurz vor 5.00 Uhr innerhalb von zwei Minuten 13 Alarme aus Einbruchmeldeanlagen in Berliner Polizeigebäuden. Drei davon im Polizeipräsidium selber. Die zuständige Wache schickte als Intervention ihre zwei verfügbaren Streifenwagen los. Da diese aber nicht alle betroffenen, auf ca. 20 Quadratkilometern verstreuten Gebäude erreichen konnte, wurden Streifen der benachbarten Polizeiwachen verständigt. Ursache für die Alarme, wie sich später herausstellte: Leitungsstörungen! Und als besonderes Bonbon beim Einsatz für die Polizisten: Der digitale Polizeifunk funktionierte beim Einsatz u. a. nicht im Polizeipräsidium! Die Kommunikation war nicht bzw. nur eingeschränkt möglich.

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Zu guter Letzt

Finanzamt mit Kater

01.10.2016

Dass das Alarmwesen nicht immer so funktioniert wie geplant zeigt auch ein Fall aus der alten Bundeshauptstadt Bonn. Seit einiger Zeit hat es dort in einem Finanzamt sogenannte Störalarme gegeben. Die Alarmanlage, die unsere Steuergeheimnis sichern und einzelne Steuerbürger vor der Versuchung schützen soll, ihre kompromittierende Akte zu entwenden oder zu manipulieren, ging mehrfach los. Die jeweiligen Nachschauen durch Wachdienst und Hausmeister waren erfolglos. Batman und Spiderman sind bekanntlich nur in den USA unterwegs und schieden daher aus.

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Zu guter Letzt

40 Prozent aller Rechenzentren ohne Schutz von Naturkatastrophen!

01.09.2016

Unter der doch sehr provokanten Überschrift "Naturgewalten bedrohen auch technische Infrastrukturen" bekamen Redakteure des Sicherheits-Berater einen aktuellen Blogbeitrag von huffingtonpost.de auf den Tisch (Kurzlink: http://huff.to/2baJKql). Beim Lesen stockte diesen schon der Atem in der Gewissheit, dass fast alle Rechenzentren in Deutschland keine Risikovorsorge betreiben: 40 Prozent der Rechenzentren in gefährdeten Gebieten sind demnach nicht gegen Hochwasser geschützt. 39 Prozent hatten bereits Störungen durch Erdbeben. 91 Prozent der befragten Unternehmen haben Ausfälle durch Naturkatastrophen zu verzeichnen! Durchschnittliche Schadensumme pro Vorfall 35.000 Euro (max. 700.000 Euro). Erschreckende Zahlen, oder? Wie schlecht funktioniert nur unsere IT?! Studiert man dann die Datenquelle, kommt die unendliche Erleichterung, denn es handelt sich hier um eine bereits über 12 Monate alte "unabhängige Marktstudie" mit einer Umfrage bei 300 IT-Managern in Deutschland, Großbritannien und der Türkei zum Thema Outsourcing/Cloud. Komischerweise war davon nichts im Blogbeitrag zu lesen. Das Ziel der Studie wird schnell greifbar: Es geht hier nicht um ein präzises Aufarbeiten der IST-Situation und strategische Ansätze von Verbesserungen. Es ist als "schein"-argumentative Unterstützung des Marketing zur Kundengewinnung für drei Datacenter in London, Istanbul und Frankfurt (www.zeniumdatacenters.de) gedacht. Mit Hilfe und frei nach dem Motto: "Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast!" Angeblich sind auch bereits 82 Prozent der Befragten glücklich über die Auslagerung ihrer IT zur Risikominimierung ihrer Naturgewalten im Unternehmen! Auch Sie?

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Geldautomatensprengung – wen interessiert das schon?

01.08.2016

Zusatz: außer den Sicherheits-Berater ... Mit Schrecken beobachtet der Sicherheits-Berater seit geraumer Zeit die anhaltenden Medienberichte über die Gassprengung von Geldautomaten – und kommt sich dabei vor wie der sprichwörtliche einsame Rufer in der Wüste. Das ist er ja gewohnt, insofern ließe sich gut damit leben. Was ihn aber ziemlich wurmt ist die Tatsache, dass solche Sprengungen durchaus verhinderbar wären. Offenbar besteht jedoch auf Seiten der Banken und ihrer Versicherer kein Interesse, in Vorbeugemaßnahmen zu investieren. Solange die Versicherungen zahlen, wird nichts oder nur vergleichsweise wenig getan. Beispiele:

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Ranghöchster Sicherheitschef der Welt kann Awareness

01.07.2016

Barack Obama, der ranghöchste Sicherheitschef der Welt, schafft Awareness für seine Belange – und zwar mit Humor. In der Tonight Show mit Jimmy Fallon präsentierte er sich als "Slow-Jam-the-News"-Fachmann der allerfeinsten Sorte. Man hatte ihn zuvor auch schon (recht respektabel und deutlich befähigter als seinerzeit Bill Clinton mit seinem Tenorsaxophon) den Blues singen gesehen und gehört. Nun slowjammte er in der Show nicht nur seinen Rechenschaftsbericht, sondern auch einen glasklaren Appell ans Auditorium, Hillary Clinton zu bevorzugen und Donald Trump zu meiden. Schließlich brachte er in seinem Sprechgesang auch hoch sicherheitskritische Fragen wie Atomkraftverträge und diplomatische Beziehungen zur Sprache bzw. zum Sprechgesang. Das Ganze ist in einem siebenminütigen Videoclip festgehalten und via Kurzlink hier zu finden: http://bit.ly/28pJyw9. Davon kann sich der eine oder andere Sicherheitschef oder CISO gern eine Scheibe abschneiden.

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