Ein regelmäßiges Backup in ausreichender Frequenz gehörte immer schon zu den Basics der IT-Sicherheit – und heute, im Zeitalter der Cyber attacks, zu einer der Grundvoraussetzungen, überhaupt von digitaler Resilienz sprechen zu können. Doch was, wenn bereits verseuchte oder inkonsistente Daten gesichert wurden? Der „Resilience Booster“ von Cristie überprüft laut Anbieter automatisiert die Integrität und Wiederherstellbarkeit von Backups.
Die Lösung scannt, so Cristie, Daten vor dem eigentlichen Backup-Prozess kontinuierlich auf Bedrohungen und stellt so sicher, dass Daten nicht nur gesichert werden, sondern im Ernstfall auch zuverlässig und sauber wiederhergestellt beziehungsweise zurückgespielt werden können. Dabei soll die Lösung unabhängig von der eingesetzten Backup- oder Speicherplattform arbeiten. Unterstützt werden unter anderem Umgebungen mit Veeam, Rubrik, Cohesity und IBM.
Ein zentraler Bestandteil ist die integrierte „CleanRoom“-Technologie. In einer isolierten Umgebung (vgl. Sandboxing) werden Backups getestet, ohne produktive Systeme zu beeinflussen. Dieser abgeschottete Bereich bietet die Möglichkeit, Backups zu untersuchen, zu validieren und gegebenenfalls zu bereinigen, bevor sie im operativen Betrieb wiederhergestellt werden.
Weitere Funktionen:
- Intelligente Bedrohungserkennung: Durch den Einsatz von Machine Learning soll Malware erkannt werden, die zuvor von anderen Sicherheits- und Speicherlösungen übersehen wurde.
- Extended Detection and Response (XDR): Mehrere integrierte XDR-Tools mit CleanRoom-Technologie sorgen dafür, dass kompromittierte Wiederherstellungen erkannt, isoliert und bereinigt werden.
- KI-gestütztes Reporting: Ein kontinuierliches Monitoring liefert rund um die Uhr Status-Updates und konkrete Empfehlungen, um die Resilienz laufend zu verbessern.