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Der globale Systembruch und die Konsequenzen für die DACH-Region

Velina Tchakarova, Marco Felsberger und Herbert Saurugg von der Gesellschaft für Krisenvorsorge (GfKV) machen Anzeichen für „Die vierte systemische Weltkrise“ aus und erläutern „ihre möglichen Auswirkungen auf Wirtschaft, Versorgung und Gesellschaft“: Sie leiten die Betroffenheit der DACH-Region durch beispielsweise den Irankrieg her, erkennen „Energie als Schlüsselrisiko“, verweisen auf die Bedeutung von „Logistik und Transport“ für „Industrie und Vorprodukte“, aber auch für die „Gesundheitsversorgung und kritische Infrastruktur“.

Der wichtigste Unterschied in einer solchen Lage ist nicht zwischen Krise und Nicht-Krise, sondern zwischen vorbereitet und unvorbereitet

Ihr Fazit: „Die DACH-Region ist unmittelbar betroffen. Gemeinsame Vulnerabilitäten erfordern koordinierte Vorsorge – von Wien über Berlin bis Bern. Die entscheidende Gefahr liegt nicht in einem einzelnen Ereignis, sondern in der Überlagerung mehrerer Stressoren: Energie, Logistik, Industrie, Landwirtschaft und Versorgungssysteme stehen gleichzeitig unter Druck. Ein Globaler Systembruch bezeichnet das simultane Überschreiten kritischer Schwellenwerte in mehreren vernetztenSystemen — mit selbstverstärkenden Rückkopplungen und Irreversibilität, die über eine temporäre Krise grundlegendhinausgehen. Nicht jede Belastung führt automatisch zum Systembruch. Aber wenn mehrere Engpässe zeitgleich auftreten, steigt das Risiko von Kaskadeneffekten deutlich. Genau deshalb ist jetzt der Zeitpunkt für Vorsorge, Priorisierung und Resilienzaufbau. Der wichtigste Unterschied in einer solchen Lage ist nicht zwischen Krise und Nicht-Krise, sondern zwischen vorbereitet und unvorbereitet. Wer sich frühzeitig auf Veränderungen einlässt und sich anpasst, wird von ihnen weniger hart getroffen. Wir brauchenjetzteinen Schulterschluss aller Akteure. Eine weitere Polarisierung würde die Krise nur verschärfen und wichtige Ressourcenverbrauchen, die dann an anderen Stellen fehlen würden.“

Siehe dazu auch die Gesamtbetrachtung „GLOBALER SYSTEMBRUCH: Die vierte systemische Krise und ihre Architektur“

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