2025 war eines der bisher erfolgreichsten Jahre für Ransomware-Banden, da im Laufe des Jahres Tausende von Opfern von Kriminellen heimgesucht wurden. 2026 dürfte noch schlimmer werden. KI war und ist dabei zunehmend eine große Hilfe. Künstliche Intelligenz orchestriert vielleicht noch nicht ganz allein große Cyberangriffe. Sie erleichtert jedoch die Durchführung von Angriffen und setzt kleinere, weniger geschützte Unternehmen einem noch größeren Risiko aus. Im Jahr 2024 verzeichnete RansomLooker, das auf die ständige Überwachung von Datenlecks-Websites von Kriminellen setzt, 5.189 Ransomware-Angriffe. Das ist ein Anstieg von 24 % gegenüber dem Vorjahr. Es ist wichtig, hier zu betonen, dass dies nur die Angriffe sind, mit denen Kriminelle prahlen, weil sie entweder versuchen, die Opfer zur Zahlung des Lösegeldes zu drängen, oder weil sie große Namen nennen, um ihren Ruf zu stärken. Die Dunkelziffer dürfte noch ganz erheblich höher sein. Im Jahr 2025 war die in Russland ansässige Bande Qilin mit 776 Opfern die aktivste, und Asahi, der japanische Bierhersteller, war eines der prominenteren Ziele. Daten von RansomLooker zeigen auch, dass die Fertigungsindustrie im letzten Jahr am stärksten betroffen war und 28 % aller Ransomware-Angriffe ausmachte, bei denen die Branche des Opfers bekannt ist. cybernews.com