Wenn das Wasser steigt und Sandsäcke benötigt werden, geht es oft um enorme Mengen: Für einen nur 50 Zentimeter hohen und 100 Meter langen Sandsackwall werden rund 10.000 Sandsäcke benötigt. Da gefüllte Sandsäcke nicht unbegrenzt gelagert werden können, muss der Nachschub im Einsatzfall zuverlässig und zügig sichergestellt sein. Die Aachener Zeitung berichtete. „Das Amt für Brandschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz der Städteregion Aachen hat direkt nach der Flutkatastrophe 2021 ein neues Konzept zur Sandsack-Befüllung auf den Weg gebracht. Das Ergebnis ist der Kauf von vier Sandsackfüllmaschinen mit allem nötigen Zubehör. Stationiert ist ein mobiler Container mit zwei dieser Maschinen beim THW in Herzogenrath – ausgestattet mit einem Radlader, Stromerzeuger und Beleuchtungstechnik, um die Maschinen auch an beliebigen Einsatzorten autark betreiben zu können. Der Sand selbst kommt im Idealfall direkt aus den nahegelegenen Nivelsteiner Sandwerken. In diesen Sandwerken wurde der Betrieb der zwei Füllmaschinen unter realitätsnahen Bedingungen getestet. Amtsleiter Andreas Dovern zog ein positives Fazit. Aachener Zeitung
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