Im Jahr 2025 hat es gegenüber 2024 eine Zunahme an polizeilich registrierten Fällen von Wohnungseinbruchdiebstählen um 5,7% Prozent (+4.484 Fälle) gegeben. Damit ist die Zahl laut Polizeilicher Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2025 auf insgesamt 82.920 Fälle gestiegen. Trotz des erneuten Anstiegs liegt die Zahl weiterhin unter dem Niveau vom Jahr 2019 mit 87.145 Einbrüchen. Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen zeigte sich hingegen erstmals seit dem Jahr 2021 wieder ein rückläufiger Trend.
Im sogenannten Deliktbereich Wohnungseinbruchdiebstahl ist zudem von einem erheblichen Dunkelfeld auszugehen. Laut BKA hat dies die bundesweite Dunkelfeldstudie SKiD 2024 ergeben. Demnach wurden lediglich 57% der Wohnungseinbruchsdiebstähle der Polizei gemeldet (davon 87% vollendete und 48% versuchte Delikte). Im Umkehrschluss kommen 43% der Einbruchsfälle nicht zur Anzeige. Generell ist das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung hoch, bezogen auf die Wohngegend hat es sich nachts gegenüber 2020 leicht erhöht (+2,0 Prozentpunkte auf 74%).
Zur Pressemitteilung des Fachverband Schloss- und Beschlagindustrie (FVSB)