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BSI dringt auf Ende klassischer asymmetrischer Kryptographie ab spätestens 2030

In der jährlichen Aktualisierung seiner kryptographischen Empfehlungen (TR-02102) spricht sich das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erstmals für ein Ablaufdatum klassischer asymmetrischer Verschlüsselungsverfahren („Public Key-Authentifizierung“) aus. Ende 2031, für höchstsensitive Anwendungen bereits Ende 2030, sollten diese Verfahren aus Sicht des BSI nicht mehr alleine eingesetzt werden. Stattdessen sollten diese Verfahren in hybrider Form mit Post-Quanten-Kryptographie kombiniert werden. Für klassische Signaturverfahren ist eine Abkündigung der alleinigen Nutzung bis Ende 2035 geplant.

Die TR-02102 wird laut BSI in vielen Bereichen – auch international – als Referenz für den Stand der Technik bei Verschlüsselung herangezogen. In zahlreichen Produkten, etwa im Bereich der Verarbeitung von Verschlusssachen, ist eine Konformität zu dieser BSI-TR zudem verpflichtend.

Zum Dokument BSI TR-02102 Kryptographische Verfahren: Empfehlungen und Schlüssellängen

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