Das bundesweit tätige Sicherheitsunternehmen hensec hat am oberbayerischen Tegernsee ein neues ziviles Drohnenlagezentrum in Betrieb genommen. Von dort aus erfolgt eine permanente überregionale Luftraumüberwachung aller Einrichtungen der Kunden des Lagezentrums. Kommt es zu Drohnensichtungen, werden frühzeitig die zuständigen Behörden, die integrierten Leitstellen oder der Werkschutz mit Zuständigkeit für das jeweils betroffene Firmengelände informiert und entsprechend im Vorfeld festgelegte Alarmketten aktiviert. Das neue Lagezentrum ist eine von drei ähnlich aufgebauten Drohnenstationen in anderen Bundesländern. Im Verbund können sie Drohnen an KRITIS-Standorten und Flughäfen bundesweit detektieren, überwachen, identifizieren und entsprechend eine Gefahreneinschätzung vornehmen. Zudem sind die Stationen auch auf das aktive Steuern von Drohnen ausgelegt. Mit der BVLOS-Genehmigung (Beyond Visual Line of Sight) können die Zentren dadurch im Krisenfall im Schichtbetrieb eigene Drohnen über zehn Stunden lang ununterbrochen in der Luft steuern – z. B. zur Erstellung von Live-Lagebildern. Betreiber kritischer Infrastrukturen und Behörden können sich an luftraumueberwachung.com wenden, um ihre Bedrohungslage einschätzen zu lassen. hensec.com