Auf dem 21. Deutschen IT-Sicherheitskongress haben Expertinnen und Experten den zunehmenden Bedarf an Sicherheitskonzepten für den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) diskutiert. Unter dem Motto „Cybernation Deutschland: gemeinsam, sicher, digital“ brachte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rund 8.000 Teilnehmende aus Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft zusammen.
KI hält als Schlüsseltechnologie der Digitalisierung immer stärker Einzug in alle Anwendungsbereiche. Auch für Wirtschaftsunternehmen und Verwaltung stellen sich beim Einsatz etwa von Chatbots oder KI-Agenten zunehmend Sicherheitsfragen. Auf dem Kongress diskutierten Expertinnen und Experten unter anderem, wie sich entsprechende Systeme absichern, Risiken frühzeitig erkennen und regulatorische Anforderungen erfüllen lassen.
Die Kongress-Teilnehmenden befassten sich auch mit weiteren zentralen Zukunftsthemen der IT-Sicherheit: von quantensicherer Kryptografie und Zero-Trust-Architekturen, sicheren digitalen Identitäten bis hin zur Umsetzung regulatorischer Anforderungen wie der zweiten EU-Richtlinie zur Netzwerk- und Informationssicherheit (NIS-2-Richtlinie). Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Frage, wie menschliches Verhalten stärker in Sicherheitskonzepte integriert werden kann. Ziel ist es, IT-Sicherheit nutzerzentriert zu gestalten und Menschen als aktiven Bestandteil der Sicherheitsarchitektur zu verstehen.
Eine Anmeldung zur Kongress-Plattform ist noch bis zum 15. Mai 2026 möglich. Dort werden alle Fachvorträge und Diskussionen nach Registrierung bis zum 15. Mai 2026 zugänglich sein.
Download des Tagungsbands zum 21. Deutschen IT-Sicherheitskongress „Cybernation Deutschland: gemeinsam, sicher, digital.“