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Einbruchschutz nicht nur für den Skiurlaub

Der Gründungsherausgaber des Sicherheits-Berater empfiehlt den Sicherheitsverantwortlichen unter unseren Lesern: “Nehmen Sie folgendes Thema doch mal in Ihre Mitarbeiterpublikation auf:”

In der dunklen Jahreszeit wird die Gunst der Dunkelheit genutzt. Manche Profi- aber auch Nachwuchseinbrecher machen in der Nacht bis zu fünf “Brüche”. Und sie planen das sehr genau…

26.10. - Tag des Einbruchschutzes

Bildquelle: eyetronic / Stock.Adobe

     

  1. Zunächst wollen die finsteren Gesellen wissen, wer nicht zu Hause ist. Ab ca. 18 Uhr wird es ganz schön schummrig. Wer zu Hause ist, macht Licht an. Die Einbrecher in spe fangen mit kleinen Radtouren oder Autotouren an, durch die Straßen zu fahren. Ein grober Überblick. Hilfreich bei Mietwohnungsgebäuden. Man kann schon manchmal erkennen, dass auch Nachbarn abwesend sind. Das reduziert das Risiko, entdeckt zu werden.
  2.  

  3. Manche Ganoven wiederholen ihre Touren ein Stündchen später. Da verfestigen sich die Ideen. Zu Fuß werden anschließend gerne Details erhoben und Türen präpariert. Die Täter klemmen u-förmige Plastikstreifen zwischen Türblatt und Zarge. Wird die Tür geöffnet, fällt der Streifen herunter und sind die Bewohner oder Hausbesorger ein Problem und die Wohnung scheidet u.U. gleich als Ziel aus. Im Erdgeschoss machen die Ganoven das auch an Fenstern und Terassentüren.
  4.  

  5. Die Einbrecher lassen sich zumeist Zeit und kontrollieren das erst ein bis drei Tage später.
    Wenn dieser Trick beobachtet wird, sollten die Wohnungsnutzer ader ihre Hausbesorger, die bei Abwesenheit ein Auge auf die Wohnung haben, sofort die Polizei informieren.
  6.  

  7. Ein weiteres Problem sind die Mülleimer. In die wirft fast jeder, der einen Einbruch plant, einen Blick. Man sollte wissen an welchen Tagen der Hausmüll abgeholt wird. Dann muss man dafür sorgen, dass wieder etwas Müll in die geleerte Tonne kommt.
  8.  

  9. Übrigens:
    a. Gespräche über den Zaun oder von Balkon zu Balkon kann alle Urlaubspläne mit Dauer und Datum publik machen. Beachten Sie das.
    b. Bei der Abreise den Aufbruch mit Beladen des Autos zu einer Inszenierung zu gestalten, ist auch keine gute Idee.
    c. Das gilt auch für laute Fragen bei der Abreise, wie „Hast Du den Herd auch wirklich ausgeschaltet?“
  10.  

  11. Manche Profieinbrecher sind echt cool. Sie fahren vor allem in besseren Wohngegenden mit einem (oft geklauten) Möbelwagen vor und räumen die Hütte leer. Wenn Nachbarn sie ansprechen, wo die denn so plötzlich hinziehen, sollte man, selbst wenn man eine plausible Antwort bekommen hat, das nicht so hinnehmen. Die Täter sind darauf vorbereitet. Je plausibler und schneller die Antwort kommt, desto verdächtiger. Grundsatz: Wenn die Hausbewohner beim Umzug nicht zu sehen sind, ist zu 99% etwas faul. Also den Verdacht sofort der Polizei mitteilen. Und: verdeckt fotografieren. Das gilt auch für Wohnungseinbrüche.
  12.  

  13. Der Autor kam vor einigen Wochen gegen 20 Uhr von einem Vortrag nach Hause. Sein Autoscheinwerfer scheuchte offensichtlich einen „Kundschafter“ mit Fahrrad auf. Er rief noch „Hier wird nicht eingebrochen!“ hinterher. Bis heute ist nichts passiert.
  14. Vor drei Jahren gab es eine gleichartige Szene. Da hatte der „Kundschafter“ einen Helm mit einem Schlumpf-Abziehbild auf, An einem Samstag begegnete der Autor dem Abziehbild wieder, Statur und Fahrradmarke passten auch. Er fuhr um den Bock und als der Radfahrer ihm entgegenkam, fotografierte er. Die Polizei kannte den Mann.
  15.  

  16. Physische Schutzmaßnahmen sind zumeist recht erschwinglich und machen es den Tätern schwerer. Lassen Sie sich von den zahlreichen Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen beraten. Die haben auch Ausstellungsräime, deren Exponate Ihnen erklärt werden. Und sie haben Erfahrung mit zertifizierten Produkten, die getestet und zuverlässig sind.
  17.  

  18. Arbeiten Sie auch mit Licht. Zeitschaltuhren, die mal im einen und dann im anderen Zimmer, der Küche oder im Flur Licht einschalten, erschweren es den Tätern.
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  20. Es gibt auch smarte Lösungen mit dem Smart-Phone gesteuert werden und die Ihnen auch hilft, aus dem Urlaub Ihr heim zu überwachen, Rollos zu steuern u.v.m., die man sich leisten kann.

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