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KI als Hilfsmittel für die gesetzeskonforme Betreiberverantwortung

Die Betreiberverantwortung im technischen Betrieb von Gebäuden, Anlagen und technischen Infrastrukturen unterliegt strengen gesetzlichen Anforderungen. Eine sichere, rechtskonforme und effiziente Umsetzung dieser Pflichten ist ohne den Einsatz digitaler Hilfsmittel heute kaum noch möglich. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) hin.

Insbesondere CAFM-Systeme (Computer Aided Facility Management) spielen eine zentrale Rolle: Sie ermöglichen eine strukturierte Wartungs- und Prüfplanung, die lückenlose Dokumentation der Leistungen und gewährleisten den notwendigen Überblick über die Vielzahl technischer und gesetzlicher Pflichten. Um arbeitsschutzrechtliche Verpflichtungen bei technischen Anlagen zu erfüllen, stehen verschiedene digitale Tools zur Verfügung, die teilweise durch die Berufsgenossenschaften bereitgestellt werden. Diese helfen dabei Gefährdungsbeurteilungen und Risikoanalysen zu erstellen, um Prüfzyklen festzulegen und relevante Schutzmaßnahmen zu identifizieren.

Allerdings bringen digitale Hilfsmittel auch Gefahren mit sich. Durch die wachsende Verbreitung KI-gestützter Systeme wie ChatGPT, Gemini, Claude und Mistral greifen immer mehr Nutzer auf diese Technologien zur Informationsrecherche zurück. Doch gerade im sicherheits- und rechtsrelevanten Kontext ist große Vorsicht geboten: Wenn KI-Modelle ohne präzise Fragestellungen, Einschränkungen oder fachlichen Kontext verwendet werden, liefern sie oft veraltete, nicht vollständige oder schlichtweg falsche Ergebnisse.

In mehreren Praxistests wurden durch generative KI-Inhalte Gesetze oder Pflichten zitiert, die in Wirklichkeit nicht existieren und auch Pflichten nicht vollständig dargestellt. Dies stellt ein erhebliches Risiko für Betreiber dar, die sich bei der Umsetzung ihrer Betreiberpflichten auf solche Quellen verlassen.
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