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Lünendonk: Gesteigerte Nachfrage nach integrierten Sicherheitsdienstleistungen

Hybride Bedrohungen, neue regulatorische Anforderungen und knappe Personalressourcen erhöhen den Druck auf Unternehmen, Behörden und KRITIS-Betreiber, ihre Sicherheitsarchitektur neu auszurichten. Auftraggeber setzen zunehmend auf integrierte Sicherheitskonzepte. In diesen übernehmen Sicherheitsdienstleister Verantwortung in einem Gesamtmodell und führen Personal, Technik und Prozesse zu einer ganzheitlichen Sicherheitsarchitektur zusammen. Das sind zentrale Erkenntnisse aus der aktuellen Lünendonk-Studie „Sicherheitsdienstleistungen in Deutschland“.

Mehr Technologie, mehr Verantwortung, mehr Integration

Geopolitische Spannungen sowie die fortschreitende Digitalisierung erhöhen den Handlungsdruck für Behörden und Unternehmen. Immer mehr Auftraggeber bündeln die Sicherheitsverantwortung und beziehen Sicherheitsdienstleister in strategische und operative Entscheidungen mit ein. Technologische Entwicklungen beschleunigen die Transformation. Digitale Zutrittskontrollen, vernetzte Leitstellen, mobile Einsatz- und Dokumentationssysteme sowie intelligente Videoanalyse verändern die Planung, Leistungserbringung und Nachweisführung. Sicherheitsdienstleister integrieren diese Technologien zunehmend in ihre Konzepte und verbinden operative Leistungen mit technischer Unterstützung und digitaler Steuerung.

Die Lünendonk-Studie 2025 zeigt, dass der Begriff der integrierten Sicherheitsdienstleistung im Markt etabliert ist: 70 Prozent der Studienteilnehmer geben an, entsprechende Leistungen anzubieten. Gleichzeitig bleibt das Begriffs- und Konzeptverständnis uneinheitlich. Viele Anbieter verstehen unter integrierten Sicherheitsdienstleistungen vor allem die Kombination klassischer Sicherheitsdienstleistungen mit Sicherheitstechnik. Ganzheitlich orientierte Modelle umfassen daneben auch Beratung sowie Koordinations-, Steuerungs- und Qualitätsverantwortung.

In der Lünendonk-Studie 2025 „Sicherheitsdienstleistungen in Deutschland“ wurden 50 Anbieter einbezogen. Diese erwirtschafteten in 2024 einen Anteil von 44 Prozent des Marktvolumens für Sicherheitsdienstleistungen (ohne Geld- und Wertlogistik). Die Studie enthält Langzeitauswertungen, Detailanalysen sowie Interpretationen zur Marktstruktur sowie aktuellen Themen und Trends. Die Lünendonk-Studie steht unter luenendonk.de zum kostenfreien Download bereit.

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