Im „Threat Monitor #37“, dem Newsletter des auf Protective Intelligence Services spezialisierten Sicherheitsberaters Florian Peil, analysiert dieser das Attentat auf Shinzô Abe, den ehemaligen Premierminister Japans. Laut Peil handelte es sich dabei um ein Lehrstück, wie der zielgerichtete Einsatz von Protective Intelligence den Tod einer Schutzperson hätte verhindern können. Der Täter, der 41 Jahre alte Tetsuya Yamagami, feuerte mit einer selbst gebauten Schusswaffe zweimal auf Abe und wurde erst anschließend von Personenschützern überwältigt. Dabei seien alle Personenschützer in demselben „Men-in-Black“-Stil gekleidet und daher leicht zu identifizieren gewesen. Verdeckte Kräfte zur frühzeitigen Identifizierung potenzieller Angreifer seien offenbar nicht im Einsatz gewesen. Auch hätten die Personenschützer die 2,5 Sekunden zwischen den beiden Schüssen nicht genutzt. Eine Anmeldung zum Newsletter „Threat Monitor“ ist auf www.florianpeil.de/newsletter/ möglich.