Nicht Hitze und Trockenheit kommen als Ursachen für Waldbrände in Frage, sondern Fahrlässigkeit und Leichtsinn. Das stellt der Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e. V. (bvbf) in einer Pressemitteilung klar. So begünstigten verdorrte Wiesen und Wälder, trockene Äste und Laub zwar die rasante Ausbreitung von Bränden. Doch bedürfe es stets eines Funkens, der das Feuer entfache. Auf natürlichem Wege sei dies nur durch einen Blitzschlag möglich. Glasscherben dagegen könnten keinen Brand auslösen, was durch zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen belegt sei. Selbst die größte Hitze könne keinen Brand verursachen, da die Zündtemperatur für ein Feuer bei 250 bis 300 Grad viel zu hoch liege. Vielmehr entstünden Brande durch Einwirkungen des Menschen, hauptsächlich durch Brandstiftung, Fahrlässigkeit und Leichtsinn. Als Beispiel nennt der bvbf die weggeworfene Zigarette, das nicht vollständig
gelöschte Grill- oder Lagerfeuer, Campinggeräte oder die Unterböden abgestellter Fahrzeuge. www.bvbf-brandschutz.de, Kurzlink https://bit.ly/3vxZTkR