Europäische Unternehmen sehen ihre Abhängigkeit von US-Cloud-Anbietern zunehmend als strategisches Risiko. 83 Prozent der Unternehmen halten es für ein realistisches Szenario, dass ein Cloud-Provider den Zugang zu kritischen IT-Services einseitig einschränken oder sogar abschalten könnte – ein sogenannter Kill Switch. Dennoch verfügen nur 57 Prozent der Unternehmen über eine Exit-Strategie für den Wechsel des Cloud-Providers. Somit hat fast die Hälfte keinen Plan B für den Ernstfall. Um Risiken zu reduzieren und die digitale Souveränität zu stärken, gewinnen vor allem souveräne Hyperscaler-Modelle mit einem lokalen EU-Betreiber sowie in Deutschland ansässige IT-Dienstleister für Managed Infrastructure und deutsche Cloud-Provider an Bedeutung. Diese Ergebnisse basieren auf der aktuellen Lünendonk-Studie „Digitale Souveränität: Vom Risiko zur Resilienz“, die Status Quo und Prioritäten digitaler Souveränität bei Unternehmen in der DACH-Region aufzeigt. Die Studie entstand in Kooperation mit adesso, Exxeta, MaibornWolff, Materna, msg und TechniData und steht unter luenendonk.de zum kostenfreien Download bereit.