Die Fusion von NetSPI, Vorreiter im Bereich Penetration Testing as a Service (PTaaS) , mit Synack, Anbieter einer Plattform für Penetrationstests, soll eine „führende Plattform für offensive Cybersicherheit“ schaffen. Dafür sollen die Fähigkeiten bewährter „White Hat“-Hacker mit agentenbasierter KI für die Validierung von Cybersicherheit kombiniert werden. Der Abschluss der Transaktion wird für Oktober 2026 erwartet, vorbehaltlich der üblichen Abschlussbedingungen und behördlichen Genehmigungen.
Während die Branche zumindest laut Synack „vorwiegend auf autonome Testansätze zum Stand der individuellen Cybersicherheit setzt“, teilen die fusionierenden Unternehmen die Überzeugung, dass KI für IT-Sicherheit am wirkungsvollsten in Kombination mit einem menschlichen Expertenurteil ist. Die Zusammenführung „führender Sicherheitsexperten und KI-gestützter Fähigkeiten“ soll das neue Unternehmen in die Lage versetzen, anspruchsvollere Tests in größerem Umfang durchzuführen.
Das fusionierte Unternehmen wird einen Umsatz von über 200 Millionen US-Dollar erzielen und einen internationalen Kundenstamm bedienen. Hierzu gehören Cloudprovider, US-Banken, die sog. „MAMAA“-Unternehmen (Meta, Amazon, Microsoft, Apple und Alphabet, u.a. Dachgesellschaft von Google), Fortune 100-Unternehmen sowie US-Bundesbehörden.