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“Ständige Konferenz”: Schließ- und Sicherheitstechnik +10,56%

Eine beklagenswerte wirtschaftliche Lage und Kritik an der aktuellen Regierung – das war der Grundton der diesjährigen Ständigen Konferenz in Hannover. Zur 64. Auflage kamen am 19. November 80 Vertreter aus der Schloss- und Beschlagindustrie sowie dem Fachhandel zum gemeinsamen Austausch zusammen. Organisiert wird das Treffen traditionell vom Arbeitskreis Baubeschlag (AKB) im Zentralverband Hartwarenhandel (ZHH) und Fachverband Schloss- und Be
schlagindustrie (FVSB) und stets abgehalten unter Einhaltung der Compliance-Regeln.

AKB-Sprecher Oliver Nagel von der Seefelder GmbH gab bekannt, dass der Fachhandel dieses Jahr wirtschaftlich mit einer Stagnation rechne. Auch der Ukraine-Krieg bremse immer noch die Investitionen. In der Summe sorge das für massive Planungsunsicherheiten. Es fehle die Zuversicht, auch wenn die Hoffnung auf Besserung durchaus vorhanden sei. So erwarten die Handwerksbetriebe – und damit die Kunden des Fachhandels – für das 2. Halbjahr 2025 eine Stabilisierung der Handwerkskonjunktur auf dem nun besseren Niveau. Allerdings gehen sie derzeit noch nicht von einer weiteren Belebung aus. Für Geschäfts- und Auftragslage sowie Beschäftigungs- und Umsatzentwicklung gehen die Betriebe nur von einer Seitwärtsentwicklung aus.

Dorentina Kodralija, Geschäftsführerin des AKB, zeigte die konjunkturelle Lage im Fachhandel im Detail auf. Auch wenn ein Hoffnungsschimmer sichtbar sei, sitze der Handel “zwischen den Stühlen”: 26% bewerteten die Lage als schlecht, 22% als befriedigend, 48% als ausreichend und nur 4% als gut. Damit habe sich die Stimmung im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert. Währenddessen verzeichnen die Produktbereiche Bauelemente (+8,94%), Schließ– und Sicherheitstechnik (+10,56%), Automation (+8,62%), Smarte Gebäudetechnik (+10%) und der Bereich Service- und Dienstleistungen (+11,5%) gute Zuwächse. Ein Minus schlägt in den Bereichen Möbelbeschlag (-4,22%), Werkzeuge (-2,73%) und mechanische Befestigungstechnik (-0,78%) zu Buche. In der Summe wird mit einer Seitwärtsbewegung auch im nächsten Jahr gerechnet. Während 28% für das Jahr 2026 einen schlechteren Umsatz erwarten, gehen 39% von keiner Veränderung aus und 33% erwarten eine Verbesserung.

Demnach sieht die Industrie positive Anzeichen für eine Trendwende. So würden beispielsweise KRITIS-Regulierungen Impulse geben. Der Außentürenmarkt folgt einer ähnlichen Entwicklung wie der Fenstermarkt: Für dieses Jahr wird ein Rückgang von 0,2 Prozent auf 1,134 Millionen Stück erwartet. 2026 steigt die Nachfrage auf 1,163 Millionen Stück (+2,6 Prozent). Der Neubau zieht dabei deutlich an (+6,5 Prozent), während die Sanierung nur leicht wächst (+1,5 Prozent). Über den Zeitraum von 2023 bis 2026 ergibt sich damit zwar ein Rückgang von 1,236 Millionen Stück im Jahr 2023 auf 1,163 Millionen Stück im Jahr 2026. Bemerkenswert sei aber der hohe Anteil an Türen mit erhöhter Sicherheit: 2026 liegt dieser bei 62,5 Prozent.

Die 65. Ständige Konferenz findet am 11. November 2026 nach derzeitiger Planung in Fulda statt. Eine Ortsänderung ist noch möglich.

Zum Fachverband Schloss- und Beschlagindustrie e.V.

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