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Konsequenzen aus der Jahrhundertflut aus Sicht der Wissenschaft

Ausgabe 16/2021
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Ausgabe 16/2021
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In der Hochschulcloud des Landes Nordrhein-Westfalen hat die Universität Bonn ein Interview mit Prof. Dr. Lothar Schrott, dem Leiter der Arbeitsgruppe Geomorphologie und Umweltsysteme an der Uni Bonn, bereitgestellt. Darin vertritt dieser in Bezug auf die Jahrhundertflut des Juli 2021 die Ansicht, Bildung (wozu er z. B. auch Übungen oder das Wissen um eine Vorratshaltung zählt) sei der Schlüssel zur Katastrophenvorsorge. Zudem fordert er in Hinblick auf Handy-Apps, die von Stromausfall bedroht sein können, einen Methodenmix, da ein einziges Warnsystem nicht ausreiche. Auch sollten Warnungen künftig mit konkreten Handlungsanweisungen verknüpft werden. Beim Wiederaufbau der zerstörten Gebiete fordert er eine genaue Prüfung und die aus der Risikoforschung bekannte Strategie des „build back better“. Auch erinnert er an das bekannte Konzept der „Schwammstadt (sponge city)“ mit gesteigertem Wasserrückhalt und Speichervermögen. Unwetterrisiken müssten in Risikokarten eingetragen werden, sodass kritische Infrastrukturen gar nicht erst an gefährdeten Orten gebaut würden. Dass sich niemand mehr an vergleichbare Fluten der Jahre 1804 und 1910 habe erinnern können, erklärt er mit der „Lebenserwartung von Katastrophenereignissen“, die nur bei rund 30 Jahren läge. Das Interview ist aufrufbar via https://uni-bonn.sciebo.de/s/YFZ54VHvI1roP7H.

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